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Von Frühchen zur NICU-Krankenschwester: Oonas beeindruckende Reise im Royal Women's Hospital

Triggerwarnung: Dieser Artikel beschreibt Geburtskomplikationen, die bei manchen Leser:innen starke Emotionen auslösen könnten.

Als Kind war Oona fasziniert von der Geschichte ihrer Geburt. Sie kam als Frühgeborene zur Welt, nachdem ihre Mutter Kaz mit schwerer Präeklampsie und HELLP-Syndrom in die Notaufnahme des Royal Women's Hospital in Melbourne eingeliefert wurde. Oona verbrachte vier Wochen auf der neonatologischen Intensivstation (NICU).

"Ich habe mich immer an der Erzählung meiner Geburt festgehalten – dass wir nicht zusammen sein konnten", sagt sie. "Das war ein zentraler Teil unserer gemeinsamen Erfahrung."

Von Frühchen zur NICU-Krankenschwester: Oonas beeindruckende Reise im Royal Women s Hospital

Die heute 24-jährige Oona arbeitet nun selbst als Krankenschwester auf der neonatologischen Intensivstation desselben Krankenhauses.

Wir haben uns mit Kaz und Oona unterhalten, um ihre Geschichte aus erster Hand zu hören – hier in ihren eigenen Worten.

Kaz' Geschichte

Ich war gerade 27 geworden und wusste erst in der achten Schwangerschaftswoche von meiner Schwangerschaft.

Ich träumte von einer Wassergeburt zu Hause, doch daraus wurde nichts.

Im dritten Trimester schwollen meine Knöchel und Füße an, und nachts plagten mich Bauchschmerzen. Zuerst dachte ich an etwas Falsches zum Essen, doch in jener Nacht wurden die Schmerzen extrem.

Ich duschte heiß, doch es brannte auf der Haut – obwohl mir eiskalt war. Plötzlich wurde mir klar: "Das ist lebensbedrohlich."

Ich rief meine Mutter an, die mich ins Krankenhaus fuhr.

Es eskalierte rasend schnell zu einer Notsituation. Das Baby musste kommen, sie leiteten die Wehen ein.

Ich litt weiter unter Leber- und Nierenversagen, dazu kamen die Wehen. Nach zweieinhalb Stunden entschieden sie einen Notkaiserschnitt.

Erst als Oona herauskam und schwieg, bekam ich Panik.

Sie eilten zur Wiederbelebung, sagten nichts. Ich fragte: "Lebt sie?" Sie rieben sie, doch sie atmete nicht.

Dann, nach einer Ewigkeit, ihr winziges Quietschen – so leise, als käme es aus weiter Ferne.

Sie drückten sie an meine Wange, legten sie auf mein Gesicht. Dann ging es auf die NICU.

In den nächsten 12 bis 15 Stunden verschlechterte sich mein Zustand: Ich verlor die Sicht, Ärzte fürchteten Herzversagen und Krampfanfälle. Es war quälend, nicht bei ihr zu sein.

Von Frühchen zur NICU-Krankenschwester: Oonas beeindruckende Reise im Royal Women s Hospital

Am nächsten Tag erholte ich mich und bestand darauf, zu ihr zu gehen.

Das Känguru-Kuscheln wurde gerade eingeführt: Hautkontakt unter dem Hemd der Mutter. Wir waren unter den Ersten.

Sie prognostizierten acht Wochen Aufenthalt, doch nach vier holten wir sie heim.

Oonas Geschichte

Um Mama herum war immer ein Netzwerk aus Eltern und Unterstützern.

Als Kind einer Alleinerziehenden gab mir das eine starke Basis – Familie und Freunde im Kreis.

Von Frühchen zur NICU-Krankenschwester: Oonas beeindruckende Reise im Royal Women s Hospital

Mama machte aus allem etwas Besonderes: Große Geburtstage, Weihnachten, Geschichten.

Ich bettelte ständig um ein Geschwisterchen – naiv, da sie bei meiner Geburt fast gestorben wäre.

Doch ich liebte Babys. Die Geschichten der Krankenschwestern begeisterten mich, ebenso "Grey's Anatomy".

Auf die Frage nach meinem Traumberuf: "Mit Babys arbeiten."

Ich studierte Pflege, priorisierte das Royal Women's Hospital. Als ich den Job bekam, weinte meine Oma am FaceTime.

Mein Abschlussjahr in der COVID-Zeit war intensiv: Überlastete Krankenhäuser, keine Besucher, viele COVID-Babys – eine echte Feuerprobe.

Es war herausfordernd, für Familien die starke Stütze zu sein, gerade als Neuling.

Ich sprach mit Mama über das Zurücklassen eines Babys: "Wie das Herz zurückzulassen." Das prägte mich.

Nicht jedes Baby überlebt die NICU. Wir kümmern uns um die kränksten, sind Betreuer, wenn Familien fehlen – ein hohes Privileg.

Ich baute enge Beziehungen zu Familien auf.

Das erste Baby mit ähnlicher Geschichte: "So klein war ich!" Ich teilte meine Story, die Mutter umarmte mich: "Glücklich, dich zu sehen – es wird ihm gutgehen."

Dieser volle Kreis war magisch und erinnerte mich an Mamas Stärke, die mich inspiriert.

Zitate leicht bearbeitet für Klarheit und Kürze.