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Hubbles größte Entdeckungen:protoplanetare Scheiben

Hubbles größte Entdeckungen:protoplanetare Scheiben

Diese flachen Scheiben aus kaltem Staub und Gas sehen aus wie kleine Inseln und sind ein Überbleibsel der Entstehung eines neuen Sterns im Orionnebel. Obwohl ein Teil dieses Materials im Laufe der Zeit verloren gehen wird, werden einige schließlich zu kieselgroßen Körnern zusammenklumpen, bevor sie sich möglicherweise zu einem Babyplaneten aufbauen. Als solche sind sie als protoplanetare Scheiben oder „Proplyds“ bekannt.

Indem sie etwas über Proplyds lernen, hoffen Astronomen, mehr über die Entstehung der Erde und der anderen Planeten herauszufinden. „So sah unser Sonnensystem in seinen Anfängen aus“, sagt Prof. C. Robert O’Dell, der dieses Bild gemacht hat.

Zuvor hatten bodengestützte Teleskope die Objekte entdeckt, die zunächst für Sterne gehalten wurden. Die Idee, dass es sich um Materialscheiben handelt, die den Stern umgeben, geht auf das 17. Jahrhundert zurück, aber die Bestätigung kam erst Ende der 1980er Jahre, als Astronomen es schafften, die Scheibe durch Beobachtungen ihrer Moleküle zu entdecken.

Das Hubble-Weltraumteleskop hat den Durchbruch gebracht – es hat zum ersten Mal zahlreiche Proplyds direkt im Orionnebel abgebildet.

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