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Ist Liebe nur eine chemische Reaktion?

Menschen, die verliebt sind, haben einen höheren Spiegel mehrerer wichtiger Hormone. Beispielsweise verursachen Oxytocin und Vasopressin – zwei Hormone, die in einer Gehirnregion namens Hypothalamus produziert werden – stärkere Bindungsgefühle.

Die Entwicklung von Hormonen, die uns dazu anregen, feste Beziehungen einzugehen, ist aus evolutionärer Sicht sinnvoll:Unsere Vorfahren hätten ihre Kinder eher erfolgreich großziehen, ernähren und beschützen können, wenn beide Elternteile zusammengearbeitet hätten. Aber bedeutet das, dass Liebe nur ein chemischer Trick ist, der unserem Gehirn gespielt wird?

Es hat sich gezeigt, dass Oxytocin die Zeit verlängert, die Sie damit verbringen, in die Augen Ihres geliebten Menschen zu schauen, und es verbessert auch Ihre Fähigkeit, die Emotionen einer anderen Person zu lesen. Einige Parfümhersteller haben versucht, dies auszunutzen, indem sie ihren Düften Oxytocin zugesetzt haben, aber die Dosierung ist zu niedrig, um eine Wirkung zu erzielen.

Es ist möglich, dass ein gründlicheres Verständnis der Art und Weise, wie verschiedene Hormone interagieren, es uns schließlich ermöglicht, einen Trank zu kreieren, der unsere Chancen erhöht, sich zu verlieben. Aber auch Dinge wie gemeinsame Geschichte, Werte und kulturelle Bezugspunkte spielen eine Rolle, ob wir uns verlieben, und diese Dinge werden nicht direkt von unseren Hormonen gesteuert.