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Wer hat eigentlich das mechanische Fernsehen erfunden?

Die Übertragung von Signalen über große Entfernungen war einer der größten Erfolge der Erfinder des 19. Jahrhunderts. Doch selbst ihr Einfallsreichtum konnte die ultimative Herausforderung nicht lösen:die Übertragung von klarem Ton und Bild. Viele versuchten es, was zu einer langen Liste vermeintlicher „Pioniere“ des Fernsehens führte, von denen der berühmteste der schottische Erfinder John Logie Baird war. Im Januar 1926 demonstrierte er zum allerersten Mal die Übertragung bewegter Bilder, und 1929 verkaufte Baird „Televisor“-Geräte für 25 £ – das entspricht heute 1.500 £. Bairds Design bot kleine, flimmernde Schwarz-Weiß-Bilder und beinhaltete die Verwendung einer sich drehenden, perforierten Scheibe, die 1894 vom deutschen Ingenieur Paul Nipkow erfunden wurde und Bilder zur Übertragung als elektrische Signale scannte.

Wer hat eigentlich das mechanische Fernsehen erfunden?

Die Technologie, die erforderlich ist, um dem Fernsehen seine Massenattraktivität zu verleihen, wird im Allgemeinen dem brillanten amerikanischen Erfinder Philo Farnsworth zugeschrieben. Noch als Teenager erkannte er, dass die aufkommende elektronische Technologie Bilder viel schneller und feiner scannen konnte als jedes mechanische Gerät, und demonstrierte 1927 das erste elektronische Fernsehgerät. Daraufhin entbrannte ein erbitterter Patentstreit mit dem US-Elektronikkonzern RCA. Obwohl Farnsworth letztendlich gewann und einen Vergleich plus Lizenzgebühren zugesprochen bekam, sind Farnsworth und seine Schlüsselrolle bei der Erfindung des Fernsehens heute weitgehend vergessen.

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