Als Umweltökonom:in gewährleisten Sie die Umweltverträglichkeit wirtschaftlicher Prozesse. Basierend auf fundierter Expertise klären wir über zentrale Aufgaben, typische Einsatzbereiche und wesentliche Voraussetzungen auf.
Die Arbeit von Umweltökonom:innen
Umweltökonom:innen verknüpfen wirtschaftliche und nachhaltige Aspekte nahtlos. Häufige Arbeitgeber sind:
- Architektur- oder Ingenieurbüros,
- Wirtschaftsverbände,
- Umweltämter,
- Beratungsbüros oder
- Verwaltungen in Branchen wie Hochschulen.
Kernaufgaben umfassen die Abwägung von ökonomischen und ökologischen Faktoren durch innovative Technologien, Verfahren, Prozesse und Materialien. Dazu gehören die Entwicklung von Umsetzungsstrategien, Projektkoordination – etwa zu Biodiversität in der Bauindustrie oder Klima-Resilienz von Städten – sowie Kosten- und Erfolgsanalysen.
Voraussetzungen für den Beruf
Für den Einstieg als Umweltökonom:in ist mindestens ein Bachelorabschluss erforderlich. Ein Master verbessert Ihre Chancen und ermöglicht höhere Gehälter. Passende Studiengänge: Umweltmanagement, Umwelt- und Betriebswirtschaft oder Environmental and Resource Management.
Das Studium verbindet Betriebs- und Volkswirtschaftslehre mit aktuellen Themen wie Umwelt-, Wachstums-, Energie- und Innovationspolitik. Sie lernen, ökonomische Vorteile – etwa Kosteneinsparungen durch natürliche Ressourcen – aus ökologischen Maßnahmen zu generieren.
Zusätzlich bieten viele Programme Spezialisierungen wie erneuerbare Energien, Ressourcenmanagement oder Umwelttechnik.