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Kaspersky-Studie: Über 50 % der Home-Office-Mitarbeiter schauen Pornos auf Arbeitsgeräten – Risiken und Fakten

Kaspersky-Studie: Über 50 % der Home-Office-Mitarbeiter schauen Pornos auf Arbeitsgeräten – Risiken und Fakten Repräsentatives Bild

Der Corona-Lockdown hat uns mit harten Realitäten des Alltags konfrontiert, darunter die neue Normalität des Home-Office. Die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben verschwimmen zunehmend. Eine aktuelle Studie des Cybersicherheitsexperten Kaspersky liefert aufschlussreiche Einblicke in das Verhalten von Zuhause arbeitender Mitarbeiter. Rund 51 Prozent der Befragten weltweit geben zu, auf ihren für die Arbeit genutzten Geräten (Laptop oder Smartphone) Inhalte für Erwachsene oder Pornos anzuschauen.

Genauer besehen konsumieren 18 Prozent Pornos auf offiziellen Firmengeräten, 33 Prozent auf privaten Geräten, die parallel beruflich genutzt werden. "Dies birgt Risiken wie Malware-Infektionen, wenn nicht sorgfältig auf besuchte Websites geachtet wird", warnt Kaspersky in seinem Bericht.

Die Umfrage beleuchtet weitere Home-Office-Gewohnheiten: 31 Prozent der Mitarbeiter arbeiten von zu Hause länger als im Büro. 46 Prozent widmen sich mehr privaten Aktivitäten. Viele kämpfen mit der Trennung von Job und Privatleben.

Zudem lesen 55 Prozent mehr Nachrichten als zuvor, 60 Prozent davon auf Arbeitsgeräten.

Ein weiteres Problem: Die Nutzung privater Dienste für berufliche Zwecke steigt und erhöht Schatten-IT-Risiken, einschließlich Datenschutzlücken. 42 Prozent verwenden private E-Mails für die Arbeit, 49 Prozent tun dies häufiger im Home-Office. 38 Prozent greifen auf nicht freigegebene Messenger zurück, 60 Prozent öfter als zuvor.

(Mit Eingaben von IANS)