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Bankmitarbeiter und Corona-Angst: Die Herausforderungen im Kundenkontakt

Bankmitarbeiter und Corona-Angst: Die Herausforderungen im KundenkontaktWährend des Lockdowns pendelten die meisten Bankangestellten nur jeden zweiten Tag ins Büro. Nach der Lockerung der Einschränkungen kehrten sie täglich zurück – mit Masken, regelmäßiger Händedesinfektion und größtmöglicher Distanz zu Kollegen und Kunden. In einer Bank, wo der direkte Kontakt unvermeidbar ist, bleibt diese Distanz jedoch oft eine Herausforderung.
Nach Vorgaben des State Level Bankers Committee dürfen maximal fünf bis zehn Personen gleichzeitig die Filiale betreten. Stühle dienen als Markierungen für Warteschlangen, um Abstand zu wahren. „Manche Kunden ignorieren das einfach. Sie tragen keine Maske oder ziehen sie herunter. Wir bitten sie höflich darum und reichen bei Bedarf Ersatz aus“, berichtet Sonal Goyal, Rezeptionsmitarbeiterin in einer Stadtfiliale.
Zusätzlich zu Masken wird Gesichtsschutz empfohlen, was besonders im Sommer belastend ist. „Maske plus Visier – das ist extrem unangenehm, und die Hitze verschärft es noch“, erklärt Sonal.
Trotz aller Maßnahmen bleibt die Unsicherheit groß. Anant Nag, Kassenmitarbeiter, sorgt sich beim Umgang mit Bargeld: „Viele Kunden kommen aus ländlichen Regionen und sind sich der Risiken kaum bewusst. Wir wissen nicht, ob sie ihre Scheine desinfiziert haben. Es ist riskant für alle, doch wir müssen weitermachen.“