Heimarbeit ist zur neuen Normalität geworden. Die Corona-Pandemie hat Arbeitswelten weltweit grundlegend verändert: Unternehmen legten still, und viele Menschen mussten von zu Hause aus arbeiten. Diese Flexibilität wirkt bequem, birgt aber Risiken wie verlängerte Arbeitszeiten, höheren Druck und Schwierigkeiten bei der Work-Life-Balance. Das Ergebnis: Massive Überarbeitung.
Bereits vor der Pandemie litten Arbeitnehmer weltweit unter den Folgen extremer Arbeitsbelastungen im Büro – mit gesundheitlichen Schäden bis hin zum Tod. Wenn Sie lange Tage durcharbeiten und erschöpft sind, sollten Sie diese Erkenntnisse kennen.
Drastischer Anstieg der Todesfälle durch Überarbeitung
Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) aus 194 Ländern zeigt einen 29-prozentigen Anstieg der Todesfälle durch übermäßigen Arbeitsdruck und lange Arbeitszeiten. Experten empfehlen maximal 40 Stunden pro Woche als gesundheitsfördernd; alles darüber schadet der Gesundheit.
Unternehmen fordern oft Mehrarbeit, um Ziele zu erreichen – verständlich, doch chronisch verlängerte Zeiten belasten Körper und Psyche massiv. Wer 55 Stunden oder mehr arbeitet, steigt das Schlaganfallrisiko um 35 Prozent. Schwere psychische Belastungen durch Jobstress haben bereits zu vorzeitigen Todesfällen geführt.
Gesundheitliche Risiken der Überarbeitung
Überarbeitung führt zu einer Überflutung mit Stresshormonen, die das Herz-Kreislauf-System angreifen. Betroffene essen unregelmäßig, schlafen zu wenig, bewegen sich kaum und greifen manchenfalls zu Alkohol oder Drogen, um Stress zu bewältigen.
Unternehmen und Kollegen müssen Überarbeitung ernst nehmen: Sie schadet nicht nur dem Wohlbefinden, sondern kann tödlich enden. Sensibilisierung schafft stressfreie Arbeitsumfelder. Nur gesunde Mitarbeiter steigern nachhaltig die Produktivität.