Vor noch einem Jahr war Remote-Arbeit im DeskTime-Team die Ausnahme. Nur bei Krankheit durfte jemand von zu Hause arbeiten – ansonsten saßen wir täglich im Büro.
Wie so viele Unternehmen weltweit traf uns die COVID-19-Pandemie im Frühjahr 2020 unvorbereitet. Mitte März waren wir noch alle im Büro, doch am Wochenende schloss die Regierung die Flughäfen und verhängte einen Lockdown. Von da an arbeiteten wir remote.
Wie haben wir uns angepasst? Genießen wir es? Und wie sind wir mit einem massiven Wachstumsschub klargekommen? Als Experten für Zeittracking teilen wir unsere echten Erfahrungen.
Remote-Wachstum meistern: Tipps aus der Praxis
Das Team war auf den plötzlichen Wechsel nicht vorbereitet – keine Prozesse, keine Regeln, keine Tests. Glücklicherweise hatten wir kürzlich Slack eingeführt, um alle Kommunikation zentral zu bündeln.
Als cloudbasierte Lösung unterstützt DeskTime seit Langem globale Kunden und Remote-Teams. Nun testeten wir selbst, wie unser Tool in der Praxis hilft.
Dieser Umbruch fiel mit einem Boom bei Registrierungen und Demo-Anfragen zusammen. „Das Team arbeitete rund um die Uhr, ohne Zeit für Analysen. Wir haben einfach weitergemacht und Prozesse angepasst“, erklärt Toms Blodnieks, unser Chief Operations Officer.
Schnell mussten wir wachsen: Im Frühjahr und Sommer 2020 kamen neue Kollegen hinzu. Das brachte Herausforderungen beim Onboarding und Engagement – remote.
Mehr DeskTime-Zeit: Unser Workflow zu Hause
Wir halten unseren Workflow weitgehend bei: Montags langes Planungsmeeting, mittwochs kurzes Update, freitags Team-Treffen.
„Virtuelle Meetings sind Routine geworden. Unsere DeskTime-Daten zeigen: Wir tracken mehr Zeit, da Kleinigkeiten jetzt digital geklärt werden. Slack dominiert unsere Top-Apps“, sagt Toms.
Ugis Briedis, unser Marketingleiter seit letztem Sommer, kennt Kollegen teils persönlich. Zu Hause fühlt er sich produktiver als im Büro.
Videoanrufe für Teamgeist und Balance
Fehlende Face-to-Face-Kommunikation ist die größte Herausforderung. Früher gab es Witze am Kaffeeautomaten, Teambuildings und Ausflüge. Wir kompensieren mit Online-Happy-Hours und Spieleabenden – doch es fehlt etwas.
Videoanrufe sind essenziell für Präsenzgefühl. Nach einer Phase ohne Video spürten wir den Mangel; heute ist Video Regel.
Work-Life-Balance ist trickreich: „Zu Hause überarbeitet man leicht, ohne Pausen. Der PC ist immer da“, warnt Toms.
Trotzdem: Unsere Zufriedenheitsumfragen zeigen Begeisterung für Remote-Work. Für unser Teamgröße funktioniert ein virtuelles Büro perfekt – Kollegen sind nur eine Nachricht entfernt.
Fernarbeit als neue Normalität bei DeskTime
Vor 2020 war Flexibilität unser Markenzeichen: Individuelle Arbeitszeiten, trackbar mit DeskTime für Produktivitätsspitzen und Stundenbilanzen.
„Im Sommer durften wir ins Büro, doch wir blieben bei Remote und Flex – manche arbeiteten aus Sommerhäusern, mit Sightseeing danach“, sagt Toms.
Produktivität bleibt hoch, daher kein Grund für Vollzeit-Büro. Wer möchte, ist willkommen – doch niemand will zurück.

Virtuelle Partys: DeskTime-Teambuilding
Als soziales Team brauchen wir Events. „Frühling war zu hektisch, Sommer brachte reale Treffen. Zu Weihnachten: Fünfstündige Online-Spielnacht mit Lieferessen für alle!“, berichtet Toms.

Wir bloggen nicht nur über Remote-Work – wir leben es und tracken es mit DeskTime.
Unsere Webinare zu Fernarbeit: Folgen Sie DeskTimes Facebook-Seite für Termine.
Bald: Unser Jahresrückblick!