DeuAq.com >> Leben >  >> Arbeit

Wie die COVID-19-Rezession Ihre Karriereziele beeinflusst – und wie Sie sich absichern

Die COVID-19-Pandemie hat die Weltwirtschaft über Nacht grundlegend verändert – das steht außer Frage.

Viele Abiturienten und Studienabsolventen treten derzeit in einer der schwierigsten Rezessionen aller Zeiten auf den Arbeitsmarkt ein.

Aber welche langfristigen Folgen hat das für Ihre Karriere? Noch entscheidender: Wie machen Sie Ihre beruflichen Ziele rezessionsfest, ohne auf Ihre Träume zu verzichten?

Die unmittelbaren Herausforderungen:

Junge Erwachsene, die in einer Rezession starten, kämpfen oft mit der Jobsuche und -stabilität. In der Großen Rezession Ende der 2000er Jahre lagen die Arbeitslosenquoten für 16- bis 24-Jährige fast doppelt so hoch wie der nationale Durchschnitt.

Viele greifen auf Jobs im Gastgewerbe oder Einzelhandel zurück, wenn im gewünschten Bereich nichts frei ist. Genau diese Branchen leiden jedoch am stärksten unter Rezessionen.



Das führt zu einem harten Wettbewerb um immer weniger Stellen.

Langfristige Konsequenzen:

Studien belegen: Absolventen, die in Rezessionszeiten einsteigen, verdienen im Schnitt 10 % weniger als Boom-Einsteiger. Dieser Lohnnachteil kann zu hohen Schulden führen, die bis zu einem Jahrzehnt dauern, um sie abzubauen.

Weitere Forschung zeigt: Betroffene nehmen Jobs mit geringerer Aufstiegschance an, was zu häufigerem Job-Hopping führt im Vergleich zu Aufschwung-Generationen.



Solche Wechsel bremsen das Karrierewachstum und halten Sie jahrelang in Seitwärtskarrieren gefangen.

Der Einstieg in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann Jahre Ihres Lebens kosten. Viele junge Erwachsene fehlt es zudem an Krankenversicherung und finanziellen Puffern – Stress, der das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder andere Gesundheitsprobleme steigert.

Ihre Strategie für eine rezessionssichere Karriere:

Ein Einstieg in der Krise ist kein Weltuntergang. Karriereexperten empfehlen gezielte Schritte, um die Auswirkungen zu mildern.

Die Coaches von Monster.com raten: Bauen Sie ein starkes berufliches Netzwerk auf und nutzen Sie es aktiv. Schließen Sie befristete oder freiberufliche Jobs nicht aus – sie können zu Festanstellungen führen, sobald die Wirtschaft anzieht.

Oft lohnt es sich auch, die Ausbildung fortzusetzen. Die Immatrikulationszahlen an Masterprogrammen steigen in Abschwungphasen. Ein weiterer Abschluss oder eine Spezialisierung kann den Unterschied zwischen Einstiegsjob und Traumberuf machen.

Kurzfristige Postgraduiertenprogramme bieten genau die richtigen Werkzeuge: Mentoring von Branchenführern, Networking, Karrierecoaching, Lebenslauf-Optimierung, Finanzplanung sowie Zertifizierungen.

Der Arbeitsmarkteinstieg in der Rezession fühlt sich wie ein Marathon an. Mit den passenden Tools richten Sie den Blick auf den Erfolg.

Megan Glosson ist Autorin mit Fokus auf Karriere, Gesundheit, Wellness und Selbstfürsorge. Folgen Sie ihr auf Twitter für mehr Inhalte.