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3 einfache Schritte gegen das Lohngefälle für schwarze Frauen – Jetzt aktiv werden

März ist der Monat der Frauen-Geschichte. Auch inmitten der Corona-Pandemie ist es eine wertvolle Gelegenheit, Frauen in all ihren Rollen als Mütter, Töchter, Schwestern, Tanten, Betreuerinnen, Freundinnen, Arbeitnehmerinnen und Profis zu feiern. Bald werden wir hoffentlich wieder voll im Arbeits- und Bildungsbetrieb sein – doch Herausforderungen wie das Lohngefälle und implizite rassistische Vorurteile bleiben bestehen.

Wenn wir uns selbst feiern, sollten wir besonders Frauen Raum geben, die zwei Minderheitenstatus verkörpern – also Personen, die sich mit Geschlecht und ethnischer Herkunft als marginalisiert identifizieren. Diese Frauen stoßen auf eine besonders hohe gläserne Decke.

Organisationen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen predigen Vielfalt, Equity und Inklusion (DEI) in Richtlinien und Kampagnen. Doch wie sieht das in der Praxis aus? Als erfahrene Karriereberaterin mit Fokus auf DEI weiß ich: Für schwarze Frauen reichen Policies allein nicht aus. Die Studie „Women in the Workplace 2019“ belegt, dass schwarze Frauen trotz neuer Maßnahmen in der Unternehmens-Pipeline unterrepräsentiert bleiben und weniger Förderung erhalten.



Null-Toleranz-Richtlinien gegen Diskriminierung klingen gut – doch wir brauchen echte Aufstiegschancen, Inklusion und Gleichberechtigung für schwarze Frauen.

Geschichte schreiben heißt, bewusst und gemeinsam zu handeln: Jeder kann Lohngleichheit, Respekt und Inklusion fördern.

Falls Sie privilegiert sind, sich nicht rassistisch oder sexistisch fühlen, aber unsicher wissen, wie Sie schwarze Frauen proaktiv einbinden: Hier sind drei einfache, wirkungsvolle Tipps von Brittany Bronson, preisgekrönter DEI-Expertin. Sie schaffen echte Veränderung.

1. Teilen Sie offen Ihr Gehalt.

Das klingt mutig, ist aber entscheidend. Indem Sie Ihr Gehalt nennen, helfen Sie schwarzen Kolleginnen einzuschätzen, ob sie unterbezahlt sind – und geben Orientierung für Gehaltsverhandlungen.



2. Schreiben Sie eine LinkedIn-Empfehlung.

Haben Sie positiv mit einer schwarzen Frau zusammengearbeitet? Empfehlen Sie sie öffentlich! Forschung zur impliziten Voreingenommenheit (Stanford Encyclopedia of Philosophy) zeigt: Vorurteile wirken unbewusst. Ihre Empfehlung kontrastiert Medienklischees und Rassismus, stärkt ihr Profil bei Recruitern und Managern und formt ein positives Narrativ.

3. Fragen Sie nach ihren Ideen – und geben Sie ihr den Credit.

Schwarze Frauen bringen oft innovative Lösungen. Beziehen Sie sie aktiv ein, auch zu nicht-rassenthematischen Projekten. In Meetings oder vor Vorgesetzten: „Ihre Ideen waren Gold wert!“ So heben Sie ihre Expertise hervor und fördern Inklusion.

So einfach kann Veränderung sein. Warum nicht gleich starten?

In fünf Minuten können Sie diese Schritte umsetzen – und schwarzen Frauen in Ihrem Umfeld Wertschätzung und Chancen signalisieren.

Ein inklusiver Arbeitsplatz stärkt das gesamte Unternehmen. Wie Forbes berichtet, baut Vielfalt stärkere Firmen auf. Diese Praktiken werden zur Gewohnheit und nutzen allen.

Brittany Bronson ist preisgekrönte Karriereberaterin mit Schwerpunkt DEI. Als Ehefrau und Mutter (8-Jährige und 3-jährige Zwillinge) teilt sie praxisnahe Tipps. Folgen Sie ihr auf Twitter und @BossyBritt für Lebenslauf-, Bewerbungs- und Karriereberatung.