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Warum Millennials Millionen verpassen: Die entscheidende Rolle von Aktieninvestitionen im Ruhestand

Die Vorstellung, dass Millennials durch übermäßigen Avocado-Toast-Konsum arm bleiben, verliert an Relevanz. Stattdessen sollten wir uns den realen Herausforderungen widmen, vor denen diese Generation steht.

Die Fakten sprechen für sich: Millennials erleben die härtesten wirtschaftlichen Bedingungen in den USA seit der Greatest Generation. Dennoch nutzen sie einen bewährten Weg zum Wohlstand nicht: Investitionen in die Börse.

Sie kamen in der Großen Rezession ins Berufsleben, als die Subprime-Krise die Wirtschaft in Trümmer legte.

Verständlich, dass Misstrauen gegenüber komplexen Finanzsystemen entsteht. Doch das Meiden der Börse hat einen hohen Preis: genau 3,3 Millionen US-Dollar weniger Vermögen.

Nach Berechnungen von NerdWallet simulieren wir den Ruhestand eines 25-Jährigen über 40 Jahre. Basierend auf historischen Durchschnittsrenditen der letzten 40 Jahre ergibt sich folgendes Bild:



Mit Aktieninvestitionen sammelt der Sparer bis 65 Jahren 4,57 Millionen US-Dollar an. Ohne Börse nur 1,27 Millionen Dollar über herkömmliche Rentenprodukte.

1,27 Millionen sind immerhin solide – doch Inflation frisst darüber. Aktuell niedrig, erreichte sie in den 1970er Jahren 7 % und früher sogar 10 %. Zwischen 1990 und 2020 summierte sich die kumulierte Inflation auf 102,4 %. Über 40 Jahre könnte sie über 200 % betragen, was das Rentenvermögen ohne Aktien massiv entwertet.

Mehr Ausgaben bedeuten weniger Rendite: Ein Fernseher könnte 1.400 Dollar, ein Ofen 4.000 Dollar und ein Basis-Nissan Altima fast 50.000 Dollar kosten.



Investieren muss nicht einschüchternd sein

Nehmen Sie die Kontrolle über Ihre finanzielle Zukunft. Nach maximierten Spar- und Rentenkonten sind Exchange Traded Funds (ETFs) der einfachste Einstieg. Sie spiegeln ganze Branchen wider und mindern Risiken durch Ausfälle Einzelner.

Statt nur in Starbucks: Wählen Sie einen ETF wie PBJ für Lebensmittel und Getränke. So profitieren Sie diversifiziert.

Vielfältige Strategien existieren, doch Einfachheit siegt. Plattformen mit intuitiven Apps und kostenlosen Trades (dank Disruptoren wie Robinhood) erleichtern den Start.

Was, wenn der Markt crasht?

Maximieren Sie 401(k)s und IRAs. Halten Sie liquide Mittel auf Konten mit guten Zinsen. Investieren Sie nie mehr, als Sie entbehren können.

Der Markt erholt sich historisch immer. Nach jedem Crash neue Rekorde. Timing gelingt niemandem – Profis inklusive.

Vorbereitung auf die Langfrist

Aktien sind Langfristanlagen. Daytrading? Ähnlich wie Glücksspiel. Indexfonds schlagen aktives Trading langfristig.

Diese Erkenntnisse motivieren Normalbürger: Investieren ist machbar und vermehrt Vermögen nachhaltig.

Millennials nutzen nun dieselben Tools wie frühere Generationen. Von GameStop bis Krypto: Junge Investoren verändern den Markt.

Mit Apps und Null-Kosten-Trades war nie einfacher zu starten. 3,3 Millionen Dollar mehr – genug für ein Avocado-Toast-Herrenhaus.

Kevin Lankes, MFA, ist erfahrener Redakteur und Autor. Seine Werke erschienen in Here Comes Everyone, Pigeon Pages, Owl Hollow Press, The Huffington Post, The Riverdale Press u. a.