In einer Welt voller Unsicherheiten, in der vieles außerhalb unserer Kontrolle liegt, können wir unsere Denkweise gezielt einsetzen, um produktiver zu werden. Als erfahrener Produktivitäts-Coach mit Jahren Praxis weiß ich: Eine positive Einstellung ist der Schlüssel zu mehr Fokus und Effizienz.
Was ist eine Denkweise?
Gary Klein, Ph.D., erklärt in einem Artikel für Psychology Today: Eine Denkweise formt, wie wir Informationen wahrnehmen, darauf reagieren und Entscheidungen treffen. Positiv denken bedeutet nicht naiven Optimismus, sondern die Bereitschaft, Chancen zu sehen – auch in herausfordernden Zeiten.
Fühlen Sie sich durch Ängste blockiert? Hier sind bewährte Strategien, die ich selbst angewendet habe, um weniger überfordert und produktiver zu sein.
1. Worte bewusst wählen
Unsere Worte prägen unser Denken – sei es im Gespräch mit anderen oder im inneren Dialog. Die Association for Talent Development betont: Worte bereiten das Gehirn auf bestimmte Reaktionen vor.
Statt „Diese Krise endet nie“ sagen Sie: „Ich sehe das Ende noch nicht, aber es kommt.“ Gleiche Fakten, neue Perspektive. Verwandt: Wie man häufige Denkfallen vermeidet
Aus eigener Erfahrung: Zyniker wie ich früher fühlen sich anfangs gezwungen dabei. Doch es lenkt den Fokus auf Produktivität. Welche negativen Geschichten erzählen Sie sich? Reformulieren Sie sie: „Meine Kunden wollen nichts hören“ wird zu „Ich melde mich bei ein paar, um nachzufragen.“
2. Achten Sie auf Ihre Einflüsse
Jim Rohn sagte treffend: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.“ Auch in Quarantänezeiten gilt das für die Stimmen, die Sie zulassen.
Kontrollieren Sie Podcasts, Social-Media-Follows und Ratgeber. Wählen Sie ehrliche, hoffnungsvolle Quellen. Verbindung: Wie man während der Coronavirus-Krise ruhig bleibt
Experten und inspirierende Freunde boosten Hoffnung – den Vorläufer von Produktivität.
3. Fokussieren Sie auf Kontrollierbares
Immer gibt es kleine Dinge in Ihrer Macht: Lesen Sie Inspirierendes, kochen Sie neu, waschen Sie Hände. Aktion erzeugt Aktion. Senden Sie eine E-Mail, bereiten Sie ein Meeting vor oder optimieren Sie Ihren Lebenslauf.
Erinnern Sie Ihr Gehirn: Sie haben Einfluss – handeln Sie danach.
4. Seien Sie hilfreich
Schwer, für sich zu motivieren? Helfen Sie anderen. Danken Sie Kollegen, coachen Sie Freunde, üben Sie Vorstellungsgespräche.
- Erinnerung an Ihre Stärken
- Positiver Impact sehen
- Empathie für andere Kämpfe
- Mehr Großzügigkeit und Handeln
5. Beweisen Sie negative Gedanken falsch
Erinnern Sie sich an Partys, die besser wurden als erwartet? Oder Jobs, die Sie doch bekamen? Notieren Sie solche Momente: Positive Nachrichten statt Untergang, harmonische Homeschooling-Phasen, unerwartete Vorstellungsgespräche.
Je öfter Sie Negatives widerlegen, desto leichter fällt Positives Denken. Es steigert Motivation und Erfolg.
Negative Einstellungen dämpfen Enthusiasmus – halten Sie sie im Zaum für mehr Produktivität.