Pickel in der Nase sind oft schmerzhaft und lästig. Als erfahrene Hautexperten zeigen wir Ihnen, wie Sie sie erkennen, was sie auslöst und wie Sie sie sicher behandeln.
Pickel und Mitesser bilden sich vorwiegend in der T-Zone des Gesichts – Kinn, Nase und Stirn –, wo die Talgproduktion besonders hoch ist. Hier entstehen leicht Hautunreinheiten.
Manchmal wandern diese Irritationen an unerwartete Stellen wie die Nasenflügel. Diese Pusteln sind nicht nur störend, sondern können stark schmerzen.
Ursachen für Pickel in der Nase
Die Auslöser ähneln denen an anderen Körperstellen: Übermäßige Talgproduktion verstopft die Drüsenausgänge, was zu Rötung, Eiterbildung und Entzündungen führt.
Hormonschwankungen, genetische Veranlagung, ungesunde Ernährung oder falsche Hautpflege – etwa zu fettige Produkte – fördern dies. Die Nase ist anfällig, wenn Sie sie mit schmutzigen Händen berühren, die Schleimhaut trocken ist oder Sie eine Erkältung hatten.
Pickel in der Nase richtig behandeln
Wichtig: Kleine, schmerzhafte Stellen sind nicht immer Pickel. Herpesbläschen oder Nasenfurunkel sind möglich.
- Ein Nasenfurunkel entzündet sich an einer Haarwurzel: Rötung, schmerzhaftes Knötchen bis 2 cm, eitrig. Es betrifft tiefe Hautschichten – lassen Sie es immer ärztlich prüfen. Oft sind Antibiotika nötig, da Bakterien lebensbedrohlich werden können, wenn sie ins Blut gelangen.
- Bei Nasenherpes kribbelt, juckt und brennt es; Bläschen mit klarer Flüssigkeit. Berühren Sie sie nicht, um Viren nicht zu verteilen. Konsultieren Sie einen Arzt. Achtung: Hoch ansteckend – vermeiden Sie Kontakt mit anderen.
- Ein Pickelchen zeigt Rötung, Eiterpunkt und Schmerzen. Drücken Sie nie daran! Halten Sie die Schleimhaut feucht, z. B. durch Inhalation mit heißem Wasser. Es heilt meist selbst. Bei Unsicherheit: Zum Arzt gehen.
Wichtig: Lassen Sie bei jeder Nasenirritation die Finger davon. Entzündungen können zu schweren Infektionen führen, wenn Bakterien ins Blut gelangen.