Akute Nasennebenhöhlenentzündungen lassen sich oft mit einfachen Hausmitteln zu Hause behandeln. Erfahren Sie hier, wie Sie Symptome lindern und wann ein Arztbesuch unerlässlich ist.
Bei Nasennebenhöhlenentzündungen unterscheidet man zwischen akuten und chronischen Formen. Die akute Variante folgt meist auf eine Erkältung mit Schnupfen, während chronische Beschwerden monatelang andauern und manchmal eine Operation erfordern.
Chronische Entzündungen erfordern zwingend einen Arztbesuch. Akute heilen jedoch häufig spontan oder reagieren gut auf Hausmittel.
Unabhängig vom Typ entzündet sich die Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen. Das Anschwellen verhindert den Abfluss des Sekrets, was zu Druckgefühl und Kopfschmerzen führt.
Wichtig: Nehmen Sie Nasennebenhöhlenentzündungen ernst und suchen Sie bei Verdacht einen Arzt auf. Er stellt die Diagnose sicher und berät Sie optimal.
Akute Nasennebenhöhlenentzündung mit Hausmitteln behandeln
Laut netdoktor.de heilen bis zu zwei Drittel der Fälle spontan. Unterstützende, nicht-medikamentöse Maßnahmen umfassen:
- Inhalieren: Wasserdampf löst Schleim und fördert die Durchblutung. Verwenden Sie einen Inhalator oder inhalieren Sie über einem Topf mit heißem Wasser – Handtuch über den Kopf legen und auf Verbrennungen achten. Tipp: Kamille-Tropfen wirken antibakteriell.
- Infrarotlicht: Die tiefe Wärme beschleunigt die Heilung und löst Schleim.
- Heiße Bäder: Der Dampf wirkt ähnlich wie beim Inhalieren und entlastet die Nebenhöhlen.
- Nasenspülungen: Spülen Sie mit Salzlösung – ein Nasenloch nach dem anderen, das andere zuhalten.
In der Apotheke erhalten Sie abschwellende Nasensprays, schleimlösende Mittel oder pflanzliche Präparate.
Wichtig: Ohne Besserung nach einer Woche oder bei Verschlechterung: Zum Arzt gehen und professionelle Therapie einholen.