Cistustee, auch Zistrosentee genannt, unterstützt das Immunsystem durch seine reichen Antioxidantien. Erfahren Sie, was die Wissenschaft sagt und wie Sie den Tee optimal zubereiten.
Cistustee: Alles über den Tee aus Zistrose
Der Cistustee wird aus den Blättern der Zistrose gewonnen. Diese Pflanze ist kein Rosenverwandter, sondern ein robuster kleiner Strauch. Weltweit existieren rund 20 Arten, wobei der Heiltee vor allem aus der kretischen Zistrose (graubehaarte Zistrose) hergestellt wird. Sie gedeiht optimal in mediterranen Regionen: Bei Trockenheit falten sich die Blätter zusammen, sodass die Pflanze Monate überdauern kann. Die gefalteten Blüten schimmern in Weiß, Rosa bis Purpur, und die Blätter sind harzreich und klebrig.
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Die Wirkung von Cistustee im Überblick
Dank hochwertiger Antioxidantien schützt Cistustee unsere Zellen vor oxidativem Stress, Alterung und Krankheiten. Seine antibakterielle Kraft beruht auf dem hohen Gehalt an Polyphenolen – sekundären Pflanzenstoffen mit nachgewiesenen gesundheitlichen Vorteilen. Eine randomisierte, placebokontrollierte Studie belegte, dass Infektionssymptome bei Zistrosentee-Trinkern signifikant schneller abklingen.
Hier entfaltet Cistustee seine Stärken:
- Erkältungen und grippale Infekte: Als Erkältungstee hemmt er Erregervermehrung und eignet sich zur Vorbeugung.
- Entzündungen im Mund- und Rachenraum: Als antiseptische Mundspülung wirkt er entzündungshemmend.
- Akne und Neurodermitis: Abgekühlten Tee auftragen und einwirken lassen.
- Schöne Haut: Auf das gesamte Gesicht auftragen für strahlenden Teint und glattere Haut.
- Schwermetalle: Polyphenole binden und scheiden sie aus.
- Durchfall: Schützt die Darmschleimhaut und wirkt antibiotisch.
- Herzgesundheit: Hält Gefäße frei und reguliert Cholesterin.
Die richtige Zubereitung von Cistustee
- 1 Esslöffel Cistustee ins Tee-Ei geben.
- Mit ca. 250 ml kochendem Wasser übergießen.
- 5 Minuten ziehen lassen.
Ideal sind 3 Tassen täglich. Die Blätter lassen sich zweimal aufgießen – der Geschmack bleibt, nur die Polyphenole nehmen ab. Überdosieren Sie nicht, da übermäßiger Konsum Übelkeit oder Schwindel verursachen kann.
Der intensive Geschmack harmoniert gut mit Hagebuttentee oder Ingwertee.