Seit nunmehr 79 Tagen arbeitet das Team von mindbodygreen nicht mehr im Büro. Wir haben zahlreiche Ärzte befragt, wie man inmitten einer Pandemie körperlich und mental fit bleibt. Trotz unterschiedlicher Perspektiven zeichnen sich klare Gemeinsamkeiten ab.
Hier sind fünf Empfehlungen von renommierten Gesundheitsexperten, die für Stabilität in unsicheren Zeiten sorgen:
1. Gehen Sie früher ins Bett als gewohnt.
Schlaf ist essenziell für die Regeneration und stärkt das Immunsystem. Immunologin Heather Moday, M.D., erklärt: „Während der Ruhephase können Immunzellen ihre Kräfte auf den Kampf gegen Viren und Bakterien bündeln.“ Schlaf fördert zudem die Produktion von Gedächtnisantikörpern für langfristigen Schutz. Ideal ist es jetzt, länger zu schlafen oder früher einzuschlafen.
Bei Stress, der den Schlaf stört, empfiehlt Moday das mbg Sleep Support+ Supplement. Die Kombination aus Magnesium, PharmaGABA und Jujube hilft ihr, seltener aufzuwachen und erholter zu fühlen – fördert Entspannung und tiefen Schlaf.*
2. Meditieren Sie täglich zweimal 10 Minuten – oder atmen Sie bewusst.
„Tiefe Bauchatmung aktiviert den Vagusnerv und schaltet den Parasympathikus ein, was Herzfrequenz senkt und Ängste in Minuten mindert“, sagt Robin Berzin, M.D., Funktionsmedizinerin und Gründerin von Parsley Health. Nehmen Sie morgens und abends 10 Minuten, um über die Atmung mit Ihrem Körper in Kontakt zu treten. Es ist eine wertvolle mentale Pause.
3. Wählen Sie bewusst, was auf Ihren Teller kommt.
In der Quarantäne kochen viele mehr zu Hause – eine Chance für gesündere Ernährung. Funktionsmediziner Mark Hyman, M.D., gibt den Goldstandard für immunstärkende Mahlzeiten:
- 2 Portionen Obst
- Mehr als 8 Portionen Gemüse pro Tag (eine Portion = ½ Tasse)
- 1 Gramm Protein pro kg Körpergewicht (z. B. grasgefüttertes Rind, Weide-Eier, Wildlachs; für Veganer: Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, gentechnikfreier Tofu/Tempeh)
- Fermentierte Lebensmittel
Vermeiden Sie verarbeiteten Zucker, raffinierte Stärken und extra Salz. Nahrhafte, wenig verarbeitete Kost unterstützt dank Darm-Hirn-Achse auch die Psyche.
4. ...und seien Sie wählerisch mit Ihrem Smartphone.
Holistische Psychiaterin Ellen Vora, M.D., rät: Überdenken Sie Technikgrenzen. Bleiben Sie informiert, ohne überfordert zu sein. Setzen Sie Limits für Check-ins: „Achten Sie, was Sie belastet, und wählen Sie Quellen sorgfältig“, sagte sie im mbg-Podcast.
Bei Überforderung gilt die 90-Sekunden-Regel: Körperliche Reaktionen auf Reize dauern nur 90 Sekunden. Danach entscheiden Sie, ob Sie festhalten oder loslassen.
5. Machen Sie Zeit für pure Freude.
Optimaler Ernährung, Supplements und Sport fehlt ohne Wohlgefühl der Effekt. Genießen Sie jetzt besonders: Käsplatte, Cocktail, Trash-Film. Wir meistern das gemeinsam – Tag für Tag.