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Vitamin D und COVID-19: Kann es das Infektionsrisiko senken? Was Studien und Experten sagen

Die COVID-19-Pandemie beherrscht weiterhin die Schlagzeilen. Viele Menschen stärken ihr Immunsystem durch ausreichend Schlaf, nährstoffreiche Ernährung und Bewegung zu Hause.

Kürzlich haben Wissenschaftler und Ärzte Vitamin D als potenziellen Unterstützer für Immun- und Atemwegsgesundheit ins Gespräch gebracht.

Dieser Nährstoff ist essenziell für Muskel-Skelett-, Verdauungs-, Hormon- und Herz-Kreislauf-Systeme. Einige Experten sehen in einer Supplementierung sogar einen möglichen Schutz vor COVID-19.*

Wichtig: Es gibt keine bewährte Therapie oder Garantie gegen eine Infektion. Die CDC empfehlen Händewaschen, Abstand halten, Maskentragen, Husten/Niesen abdecken und Oberflächen desinfizieren.

Da COVID-19 neu ist, fehlen Studien. Dennoch deuten solide Forschungen auf Vorteile von Vitamin D für Immunität und Lunge hin.*

Vitamin D und Immunität

Vitamin D gilt als fettlösliches Vitamin und Hormon. Laut NIH-Factsheet ist es zentral für die Immunfunktion.

In den letzten 20–30 Jahren hat sich das Wissen erweitert. „Es gibt Konsens: Vitamin D ist essenziell für das Immunsystem“, sagte Harvard-Genetiker David Sinclair, Ph.D., in einem mbg-Interview. „Immunzellen benötigen es zum Funktionieren.“

Ein Bericht im Central European Journal of Immunology zeigt, dass Vitamin D antimikrobielle Peptide fördert.* In-vitro-Studien bestätigen Aktivierung immunrelevanter Gene.*

„Vitamin D beeinflusst Immunzellen positiv“, betont Heather Moday, M.D.* Mangel erhöht Infektionsrisiken.* Zudem korreliert er mit Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis oder Reizdarm, per Journal of Investigative Medicine.

Mangel betrifft weltweit 1 Milliarde Menschen. Optimal: 40–60 ng/ml Blut, sagt Sinclair – mit niedrigster Sterblichkeit und besserem Verlauf bei Infekten. Mark Hyman, M.D., rät zu >30 ng/ml, max. 80 ng/ml. Lassen Sie testen!

Vitamin D und Atemwegsgesundheit

Experten wie Rhonda Patrick, Ph.D., heben Vitamin D für Lungen-Schutz hervor.*

Eine BMJ-Metaanalyse (10.933 Teilnehmer) fand: Supplementierung senkt Atemwegsinfektionsrisiken sicher, besonders bei Mangel.*

Mangel ist bei Lungenpatienten häufig; Zusammenhänge existieren, weitere Studien nötig.

Vitamin D schützt nicht garantiert vor COVID-19, unterstützt aber Lungenfunktion.*

Mehr Vitamin D aufnehmen

Primär: Sonne. Alternativen: Fetter Fisch (Lachs, Thunfisch, Makrele), Lebertran, Eigelb, Pilze, angereicherte Produkte (NIH).

Meist reicht Ernährung nicht, sagt Hyman – Supplementierung oft nötig.*

NIH: 400–800 IE/Tag gegen Rachitis. Sinclair: 2.500–4.000 IE D3/Tag für 30 ng/ml. Bei Mangel mehr, aber dosieren Sie mit Arzt ab – Überdosierung möglich!

Fazit

Studien deuten auf Risikominderung hin, klinische Belege fehlen.* Vitamin D bietet jedoch klare Vorteile für Immun- und Lungen-Gesundheit.*