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Sind Sie ein 'Superpooper'? Wie Stuhltransplantationen schwere Krankheiten bekämpfen

Könnten Sie einer von denen sein, die Wissenschaftler als 'Superpooper' bezeichnen? Hier geht es nicht um eine tadellose Verdauung, sondern um außergewöhnlich gesunde Darmbakterien.

In einer kürzlich in Frontiers in Cellular and Infection Microbiology veröffentlichten Studie haben Forscher fäkale 'Superspender' identifiziert. Deren Stuhl ist reich an wertvollen Bakterienstämmen, die bei Stuhltransplantationen helfen können, hartnäckige Darmprobleme – und mehr – zu lösen.

Die Studie zeigt: Solche Transplantationen verbessern die Darmflora und steigern die Erfolgsraten bei Erkrankungen wie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) oder Diabetes. Grund sind hohe Konzentrationen sogenannter 'Schlüsselarten', die essenzielle Chemikalien im Verdauungstrakt produzieren, die Patienten oft fehlen.

Darmbakterien beeinflussen nahezu jeden Gesundheitsaspekt. Die Studie verbindet Dysbalancen im Mikrobiom mit Alzheimer, Multipler Sklerose, Krebs, Asthma, Allergien und Herzkrankheiten.

Um zu prüfen, ob Sie ein Superspender sind, müssen Sie ins Labor. Doch ein gesunder Darm sollte für alle Priorität haben. 'Das Mikrobiom bildet die Schnittstelle zwischen Mensch und Umwelt', erklärt Dr. Justin O'Sullivan, leitender Autor der Studie. 'Wirt, Genetik und Stoffwechsel spielen eine Rolle, doch Ernährung, Getränke und Lebensumstände haben den größten Einfluss.'

Ernährungsumstellungen, etwa zu mehr pflanzlichen Lebensmitteln, können das Mikrobiom in nur 24 Stunden umkrempeln und Transplantationen effektiver machen. Die Identifikation von Superspendern ermöglicht personalisierte Therapien gegen weit verbreitete Erkrankungen – von Verstopfung bis zu schweren Leiden.

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