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10 Yoga-Posen, die schwangere Frauen vermeiden sollten – Sicherheitstipps von einer erfahrenen Yogalehrerin

Als zertifizierte Yogalehrerin mit jahrelanger Erfahrung weiß ich: Yoga ist ideal für werdende Mütter. Es löst Verspannungen, reduziert Stress, lindert Ängste und Rückenschmerzen, verbessert den Schlaf und stärkt den Körper für die Geburt. Doch nicht jede Pose ist sicher – viele Lehrer sind nicht ausreichend geschult.

Zu Beginn meiner Lehrtätigkeit hatte ich keine Expertise im Umgang mit Schwangeren und hoffte, keine durch die Tür zu bekommen. Doch viele kamen, was mich zwang, mich weiterzubilden. Heute, im sechsten Monat schwanger, passe ich meine Praxis an und fühle mich stärker denn je. Yoga für werdende Mütter – los geht's!


Hier sind bewährte Richtlinien, welche Posen Sie in der Schwangerschaft vermeiden oder modifizieren sollten, um Sie und Ihr Baby zu schützen:

1. BAUCHLAGE

Sobald die Schwangerschaft bestätigt ist, vermeiden Sie Posen mit Druck auf den Bauch, wie Kobra oder Heuschrecke (Salabhasana). Selbst bei winzigem Baby keinen Druck ausüben. Ersetzen Sie durch Kuh- oder Sphinx-Pose (nur erstes Trimester). Später ist Bauchlage unmöglich.

2. LANGE HALTUNGEN AUF DEM RÜCKEN

Ab der 20. Woche Posen auf dem Rücken länger als 90 Sekunden meiden. Das wachsende Baby drückt auf die Hohlvene, was zu Schwindel führen kann. Modifizieren Sie Savasana mit Polstern oder legen Sie sich auf die Seite.

3. CRUNCHES

Schützen Sie den Bauch Ihres Babys: Crunches und Boot-Pose (Navasana) komprimieren und sind tabu. Starke Core-Muskeln helfen jedoch gegen Rückenschmerzen und bauen Ausdauer auf. Sichere Alternativen: Extended Table, Plank (korrekte Form!), Unterarmplank, Side Plank. Bei Verdacht auf Rektusdiastase (bei 1/3 der Schwangeren) Arzt konsultieren.

4. VORWÄRTSFALTEN MIT GESCHLOSSENEN FÜSSEN

Bei wachsendem Bauch modifizieren: Uttanasana und Paschimottanasana mit breiterem Stand. Im Stehen Blöcke unter Hände legen, um Überdehnung des unteren Rückens zu vermeiden.

5. GESCHLOSSENE DREHUNGEN

Geschlossene Twists (z. B. Drehstuhl, gedrehtes Dreieck) komprimieren den Bauch – vermeiden. Offene Twists sind sicher.

6. BREZEL-POSEN

Vermeiden Sie extreme Verdrehungen (Bein um Kopf). Relaxin-Hormon lockert Bänder, erhöht Überdehnungsrisiko und Instabilität. Keine Pose überdehnen.

7. TIEFE RÜCKBIEGUNGEN

Sanfte Backbends sind gut, tiefe wie Rad (Urdhva Dhanurasana) nur, wenn vor Schwangerschaft sicher geübt – sonst Diastase-Risiko.

8. INVERSIONEN

Ich übe sie weiterhin sicher (Handstand, Unterarmbalancen). Ohne starke Vorerfahrung: Finger weg. Risiken: Sturz, Halswirbelkompression durch extra Gewicht.

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9. ERWÄRMENDE ATEMTECHNIKEN & ATEMHALTUNG

Feueratem (Kapalabhati) und Kumbhaka meiden. Stattdessen Zwerchfell- oder Ujjayi-Atmung – ideal für Wehen. Hypnobirthing empfiehlt 'Herunteratmen' statt Pressen, reduziert Risse.

10. HEISSYOGA

Steigende Körpertemperatur durchb Durchblutung – beheizte Räume vermeiden, um Überhitzung zu verhindern.