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Niedrige Magensäure: So beeinflusst sie Ihre Ernährung, Fitness und Energie – Basierend auf meiner Erfahrung und Expertenwissen

Jahrelang glaubte ich, mein Magen hätte es auf mich abgesehen. Wie viele in meiner Familie – meine Eltern kauften monatlich Antazida in Großpackungen – dachte ich an überschüssige Magensäure. Das führte zu Brennen nach dem Essen, Blähungen und Unwohlsein. Ich probierte selbst Antazida, doch sie verschlimmerten alles.

Nach Mahlzeiten sank meine Energie rapide und blieb stundenlang niedrig. Jeder Trainingsmotivationsschub wurde von Essen zunichte gemacht, was mich in bleierne Müdigkeit hückte.

Ein Arzt verschrieb stärkere Präparate – mit gleichem negativen Effekt. Diätwechsel halfen teilweise: Weg mit Gluten, Milchprodukten, Zucker und Entzündungsförderern. Doch es war nicht genug. Ich witzelte schon, ich sei gegen Essen allergisch.

Ein Ernährungstherapeut diagnostizierte niedrige Magensäure – hypochlorhydrie, häufig bei Älteren. Antazida hatten es verschlimmert, die Müdigkeit resultierte aus schlechter Nährstoffaufnahme.

Nach wenigen Tagen mit Verdauungsenzymen, die die Säureproduktion unterstützen, fühlte sich mein Magen neu geboren an. Endlich Lösung! Solche Erfahrungen sind typisch, sagt Naturheilkundlerin Natasha Turner, Autorin von „The Hormone Diet“.

„Viele halten Magenprobleme für Übersäure, doch niedrige Magensäure ist oft die wahre Ursache“, erklärt sie. Sie hängt mit Verstopfung, Ekzemen, Zöliakie und Asthma zusammen.

Hier die häufigsten Symptome, die auf niedrige Magensäure hindeuten:

Häufige Symptome niedriger Magensäure

Salzsäure (HCl) zerlegt Nahrung und bekämpft Bakterien. Bei Mangel (Hypochlorhydrie, altersbedingt häufiger) stockt die Verdauung: Völlegefühl, Übelkeit, Sodbrennen – Grund, warum viele wie ich Antazida greifen.

Prüfen Sie Ihren Stuhl: Unverdaute Nahrungstückchen (außer Mais etc.) deuten darauf hin. Das mindert Nährstoffaufnahme, führt zu Müdigkeit und Mangelerscheinungen.

Niedrige oder hohe Magensäure?

Zu viel Säure ist häufiger, besonders bei westlicher Kost mit Frittiergut, Zucker und Entzündlichem, sagt Dr. Ashkan Farhadi, Gastroenterologe am MemorialCare Orange Coast Medical Center in Kalifornien.

Gewichtszunahme, insbesondere Bauchfett, verstärkt Reflux durch Druck und veränderten Winkel. Abnehmen hilft. Antazida kurzfristig okay, aber bei Verschlechterung absetzen – niedrige Säure könnte schuld sein.

Empfohlene Maßnahmen

Kein einfacher Test jenseits von Symptomen, betont Dr. Farhadi. Reaktion auf Antazida ist guter Hinweis.

Bei Verdacht: Zucker reduzieren, langsam essen, Zink ergänzen, Apfelessig vor Mahlzeiten, Verdauungsenzyme testen. Stress mindern, Unverträglichkeiten abklären.

Bei mir lösten diese Schritte die Probleme vollständig.