Gibt es wirklich einen Unterschied zwischen Teein und Koffein? Als Experten für Ernährung und Getränke klären wir den Mythos auf: Woher stammt Teein, wie wirkt es und was Sie wissen müssen.
Was ist Teein?
Viele glauben, Kaffee enthalte Koffein und Schwarz- oder Grüntee Teein. Tatsächlich handelt es sich um denselben Wirkstoff: Koffein. Es kommt nicht nur in Kaffeebohnen vor, sondern auch in Teestrauch, Mate-Strauch, Guaraná und Kolanuss.
Trotzdem wirkt Koffein in Kaffee und Tee unterschiedlich – aufgrund der Freisetzung im Körper.
Teein und Koffein: 6 wichtige Fakten
Tee und Kaffee beleben unterschiedlich. Basierend auf etablierten Studien fassen wir sechs Schlüsselfakten zur Wirkung von Koffein (Teein) zusammen:
- Der Koffeingehalt variiert je nach Pflanze (Kaffeestrauch, Teestrauch, Mate-Strauch) und individueller Pflanze.
- Eine Tasse Tee enthält weniger Koffein als Kaffee – durch geringere Dosierung von Teeblättern im Vergleich zu Bohnen.
- Die Ziehzeit beeinflusst den Koffeingehalt: Nach 1 Minute ca. 20 mg, nach 5 Minuten ca. 33 mg pro 100 ml in schwarzem oder grünem Tee.
- Tee wirkt beruhigend: Längeres Ziehen löst mehr Gerbstoffe, die die Verdauung mildern.
- L-Theanin, eine Aminosäure im Tee, fördert Entspannung – im Kaffee fehlt sie.
- Antioxidantien im Tee binden freie Radikale, schützen vor Krankheiten und sorgen für langsame, gleichmäßige Koffein-Aufnahme. So hält die Wirkung länger an.
Gehen von Tee und Kaffee Gesundheitsrisiken aus?
Die sichere Tagesdosis variiert individuell – bei Unsicherheiten Ihren Arzt konsultieren. Zubereitungstipps: Mit kochendem Wasser aufgießen, nicht stundenlang stehen lassen, um Keime zu vermeiden.
Wählen Sie Bio-Qualität, da konventionelle Produkte Schadstoffe wie Pyrrolizidinalkaloid (Leberkrebsverdacht, z. B. Markt-Test 2018) enthalten können.
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