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Warum du keine Nüsse essen solltest, die bitter schmecken

Nüsse mit bitterem Geschmack können negative gesundheitliche Folgen haben. Wir erklären dir, wie du mit bitteren Nüssen umgehen solltest und welche regionalen Nusssorten am besten zum Verzehr geeignet sind.

Bittere Nüsse können schädlich für deine Gesundheit sein. Unter Umständen enthalten sie Schimmel oder Giftstoffe. Werden die Nüsse zusätzlich warm und feucht gelagert, können sie sogenannte Mykotoxine freisetzen. Das sind bestimmte Schimmelpilzgifte, die beim Stoffwechsel von Schimmelpilzen entstehen. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Mykotoxinen, zu ihnen zählt zum Beispiel Aflatoxin.

Wenn sich Nüsse verfärben oder schlechte Gerüche aufweisen, solltest du sie keinesfalls essen. Aber Achtung, der Schimmel bei Mykotoxinen lässt sich zum Teil weder am Aussehen noch am Geruch erkennen. Ein bitterer Geschmack oder Verfärbungen sind aber Anzeichen für Mykotoxine.

Darum können bittere Nüsse deiner Gesundheit schaden

Laut Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz können Mykotoxine die Nieren oder die Leber beeinträchtigen, Durchfall oder Erbrechen hervorrufen, das Immunsystem schwächen und im schlimmsten Fall sogar die Entstehung von Krebs begünstigen. Daher solltest du bittere Nüsse unbedingt sofort ausspucken.

In erster Linie sind dem Amt zufolge Pistazien und Erdnüsse von Mykotoxinen betroffen. Vereinzelt lassen sich die Schimmelpilzstoffe jedoch auch bei Walnüssen und Mandeln nachweisen. Daher solltest du bei diesen vier Sorten besonders vorsichtig sein. Achte zudem darauf, Nüsse immer trocken und kühl zu lagern.

Nüsse sind gesund – wenn sie nicht bitter schmecken

Nüsse sind an sich ein gesunder Snack, wenn sie nicht bitter schmecken. Sie bestehen hauptsächlich aus Fett und Eiweiß, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind. Zugleich enthalten sie wichtige Ballaststoffe, die positive Auswirkungen auf die Verdauung haben. Allerdings weisen viele Nusssorten aufgrund ihrer langen Transportwege eine schlechte Ökobilanz auf.

Zu den Nüssen, die auch in Europa angebaut werden, gehören beispielsweise Walnüsse und Haselnüsse. Mandeln kommen meist aus Kalifornien, es gibt sie aber auch aus italienischem oder spanischem Anbau. Daher solltest du der Umwelt zuliebe auf das Herkunftsland der Nüsse achten. Eine Bio-Zertifizierung gewährleistet dir einen ökologischen Anbau ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden. Mit dem Fairtrade-Siegel unterstützt du zudem menschenwürdige Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne.