Als Teeliebhaber kenne ich das Problem: Der beste lose Tee wartet, aber kein Tee-Ei da? Kein Problem! Aus Alufolie zaubern Sie in Sekunden ein improvisiertes Tee-Ei. Tee-Eier sind kleine, öffentliche Netzkugeln für Teeblätter – perfekt zum Ziehen in heißem Wasser.
Hier teile ich meine bewährte Methode, die ich bei einem exquisiten Litschi-Schwarztee aus Chinatown anwandte. Besser als mancher 1500-Dollar-Tee!

Tee-Ei aus Alufolie herstellen
- Schneiden Sie ein Quadrat Alufolie von ca. 30x30 cm ab.
- Falten Sie es zweimal zur Hälfte (auf Viertelfläche).
- Geben Sie die Teeblätter in die Mitte.
- Ziehen Sie die Ecken über die Blätter zusammen, drehen und falten Sie sie fest. So entsteht eine Kugel mit Stiel als Griff.
- Stechen Sie vor dem Aufbrühen 10–12 Löcher in die Kugel (mit Zahnstocher oder Gabel).
So einfach!
Tee aufbrühen
Verwenden Sie es wie ein echtes Tee-Ei:
- Legen Sie die Alufolienkugel in die Tasse.
- Gießen Sie kochendes Wasser darüber und lassen Sie es durchsickern.
- Ziehen lassen: Folgen Sie der Packungsanweisung. Lose Tees brauchen meist kürzer als Beuteltee.
Achtung: Die Kugel wird heiß! Greifen Sie vorsichtig am Stiel – in meiner Erfahrung sicher, aber Vorsicht ist geboten.
Der Litschi-Schwarztee meines Freundes war ein Traum: Goldgelb, blumig-süß wie bester Oolong. Tipp: Kurz anrühren (5 Sek.), ausgießen, dann 20 Sek. ziehen – bis zu 5 Tassen pro Löffel!