Es ist höchste Zeit, den Weihnachtspudding zuzubereiten, rät Sue McMahon, langjährige Chefredakteurin der Woman’s Weekly Cookery.

Hallo, ich bin Sue, Ihre Kochredakteurin bei Woman’s Weekly. Am kommenden Sonntag, dem 25. November, ist Stir-up Sunday – der traditionelle Tag für die Weihnachtspudding-Zubereitung. Bevor ich ins Team kam, hatte ich noch nie davon gehört; es war mein Vorgänger, der mir diese britische Tradition näherbrachte. Jedes Jahr teilen wir unser aktuelles Rezept, und in diesem Jahr werben sogar Supermärkte dafür – auch Mumsnet hat es in ihrem Newsletter hervorgehoben.

Stir-up Sunday fällt auf den letzten Sonntag vor Advent. In der anglikanischen Kirche beginnt die Kollekte mit den Worten „Stir up, we beseech thee...“. So entstand der Brauch, den Pudding rechtzeitig zu rühren, damit er bis Weihnachten reifen kann. Wichtige Rituale: Jeder in der Familie rührt um und äußert einen Wunsch. In unserer Testküche bei Woman’s Weekly machen wir das immer gemeinsam! Die Rührrichtung geht von Osten nach Westen, zu Ehren der Weisen. Traditionell werden Münzen oder Amulette eingebacken – früher silberne Sixpence-Stücke für Glück und Reichtum. Moderne Münzen meiden Sie bitte: Die Metalle reagieren mit den Fruchtsäuren.

Jedes Jahr präsentiert Woman’s Weekly ein neues Rezept. Diesjährig in der Ausgabe vom 27. November: Unser extra fruchtiger Weihnachtspudding (oben abgebildet). In der Weihnachts-Sonderausgabe finden Sie den Apfel-Zimt-Pudding, serviert mit cremiger weißer Schokoladensauce statt klassischer Brandy-Butter.

Ein persönlicher Favorit: Der Glühwein-Weihnachtspudding (oben). Die Früchte ziehen 2–3 Tage in einer halben Flasche Glühwein – den Rest genießt der Koch! Ich schwöre auf Luxus-Trockenfrüchte, wie die Waitrose-Mischung mit ihren großen, purpurroten Rosinen.