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Cold Cream: Die klassische Schutzcreme – Wirkung, Inhaltsstoffe und Anwendungstipps

Cold Cream ist trotz ihrer langen Tradition hochaktuell. In stressigen Alltagsphasen überzeugt die beruhigende Schutzsalbe mehr denn je. Erfahren Sie hier, worin ihr Geheimnis liegt.

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Die Cold Cream: Ein bewährter Klassiker der Hautpflege

Cold Cream kennen viele aus der Kosmetiktasche der Großmutter. Die Rezeptur geht auf die Antike zurück und stammt vom griechischen Arzt Galenos von Pergamon, der im 2. Jahrhundert n. Chr. lebte. Seine Werke bildeten die Grundlage der europäischen Medizin.

In vielen Ländern ist Cold Cream als pflegende und regenerierende Creme etabliert – auch bekannt als Kühlcreme, lindernde Salbe oder lateinisch Unguentum leniens. Die Franzosen nennen sie nach ihrem Erfinder „Cérat de Galien“.

Der Name Cold Cream passt doppelt: Sie erzeugt ein angenehm kühles Hautgefühl und eignet sich besonders in der kalten Jahreszeit. Trockene Heizungsluft und eisiger Wind belasten die Haut – hier spendet Cold Cream Feuchtigkeit, glättet spröde Stellen an trockener Haut, Händen oder Füßen.

Laut Apotheker Zeitung stellen Apotheker Cold Cream traditionell selbst her. Sie dient als ideale Basis für medizinische Salben.

Cold Cream: Einfach und puristisch komponiert

Das klassische Rezept basiert auf wenigen natürlichen Inhaltsstoffen.

  • Bienenwachs und Wasser: Der Kern der kühlenden Wirkung. Bienenwachs bindet bis zu 30 Prozent Wasser ohne Zusatzstoffe. Auf der Haut löst es sich und erfrischt durch Verdunstung, während es die oberste Hautschicht feuchtet. Weißes Bienenwachs verleiht der Creme ihre typische Farbe – es ist gebleicht und verliert so den gelben Ton.
  • Pflanzliche Öle: Galenos setzte auf Olivenöl. Heute dominieren Erdnussöl oder Mandelöl. Achtung: Bei Erdnussallergie darauf verzichten.
  • Rosenöl: Das ätherische Öl beruhigt und duftet angenehm.

Cold Cream: Ohne Emulgatoren und Konservierungsstoffe

Die Apotheker Zeitung betont, warum die Haut Cold Cream so gut verträgt: Keine Emulgatoren oder Konservierungsstoffe nötig, die in vielen Produkten Allergien auslösen können.

Normalerweise verbinden Emulgatoren Wasser und Fette – sonst trennen sie sich. Bienenwachs übernimmt diese Rolle. Ohne Konservierungsstoffe hält Cold Cream etwa drei Monate; mit natürlichen Antioxidantien wie Tocopherol (Vitamin E) doppelt so lang.

Ideal für sensible Haut, Neurodermitis (Arzt abklären!) oder Kontaktallergien. Nicht geeignet bei akuten Entzündungen, fettiger Haut oder Unreinheiten: Die reichhaltigen, oft komedogenen Öle können Mitesser und Pickel fördern.

Cold Cream: Auch in veganer Variante

Von Apotheken- bis Naturkosmetikmarken: Cold Cream ist weit verbreitet. Manche Rezepturen enthalten Emulgatoren oder Konservierungsstoffe – prüfen Sie Inhaltsstoffe, besonders bei Naturkosmetik-Siegeln wie Nature oder BDIH.

Vegane Versionen ersetzen Bienenwachs durch pflanzliche Alternativen wie Candelillawachs oder Carnaubawachs.

Erhältlich in Apotheken, Drogerien, Fachgeschäften oder online, z. B. bei Avocadostore.