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Vitamin B3 schützt Haut vor UV-Strahlung: Neue Studie vom EADV-Kongress

Viele Menschen ergänzen ihre Hautpflege bereits mit Vitaminen – sei es ein feuchtigkeitsspendendes Vitamin-E-Serum oder eine Vitamin-C-Kur für einen ebenen Hautton. Ebenso entscheidend ist die Ernährung. Eine frische Studie rät, Vitamin B3 auch in die tägliche Kost zu integrieren.

Überzeugender Grund für mehr Vitamin B3 in der Ernährung

Vitamin B3, auch Niacinamid genannt, ist ein Star in der topischen Hautpflege: Es mindert Hyperpigmentierung, feine Linien und Akne. Nun zeigen neue Forschungsergebnisse, präsentiert auf dem 29. Kongress der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV), dass orale Aufnahme der Haut vor UV-Schäden schützt.

„Unsere Studie zeigt, dass eine Erhöhung des Vitamin-B3-Konsums – leicht über die tägliche Ernährung machbar – die Haut vor UV-Auswirkungen bewahrt“, erklärt Lara Camillo, Mitforscherin. „Der Schutz wirkt kurzfristig, daher idealerweise 24 bis 48 Stunden vor Sonneneinstrahlung einnehmen.“

Die Forscher testeten Nicotinamid (eine B3-Form) an Zellen: Nach Behandlung und UV-Exposition schützte es vor oxidativem Stress.

Vitamin B3-reiche Lebensmittel für den Alltag

Wie Camillo betont, lassen sich B3-Quellen mühelos einbauen. Konsumieren Sie sie 1–2 Tage vor Sonnenexposition – oder täglich, da wir Lichtschutz das ganze Jahr brauchen.

  • Nährhefe (¼ Tasse): 46 mg
  • Erdnüsse (1 Unze): 4 mg
  • Pilze (1 aufgeschnittene Tasse): 2½ mg
  • Linsen (1 gekochte Tasse): 2 mg
  • Kaffee (1 gebrühte Tasse): 2 mg
  • Vollkornbrot (1 Scheibe): 1½ mg
  • Huhn (3 Unzen): 9 mg
  • Lachs (3 oz.): 8½ mg

Zusammenfassung

Ernährung prägt die Haut – das ist wissenschaftlich belegt. Vitamin B3 begeistert uns topisch; nun auch oral gegen Sonnenschäden. Ein echter Game-Changer für den Hautschutz.