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Dunkle Flecken nach Akne: Hyperpigmentierung oder Erythem? So erkennen und behandeln Sie sie richtig

Akne kann bereits frustrierend genug sein – die dunklen Flecken, die danach zurückbleiben, machen es noch schlimmer. Viele verwechseln sie mit Hyperpigmentierung, doch es könnte postinflammatorisches Erythem sein. Als Dermatologin Loretta Ciraldo, M.D., FAAD, betont: "Erythem ist der medizinische Begriff für Rötung." Wichtig: Jede Form erfordert einen spezifischen Behandlungsansatz, da das Verblassen länger dauern kann als die Akne selbst.

Hier erfahren Sie, wie Sie postinflammatorische Hyperpigmentierung von postinflammatorischem Erythem unterscheiden und richtig behandeln.

Was ist der Unterschied?

Beide entstehen nach Hauttraumata wie Akne, Ausschlägen oder Sonnenschäden. Bei Hyperpigmentierung werden die Melanozyten überaktiv, was zu dunklem Pigment führt. Erythem hingegen entsteht durch entzündungsbedingte Erweiterung kleiner Blutgefäße – unabhängig von Melanin.

Kurzum: Hyperpigmentierung verursacht Verdunkelung, Erythem Rötung. Bei heller Haut fällt die Rötung stärker auf. Dermatologin Ife J. Rodney, MD, FAAD, Gründerin von Eternal Dermatology + Aesthetics, erklärt: "Bei dunklerer Haut kann Hyperpigmentierung die Rötung überdecken, tritt aber dennoch auf."

Wie erkennen Sie, was Sie haben?

Die Unterscheidung kann knifflig sein – oft treten beide gleichzeitig auf, wie Rodney betont. Hyperpigmentierung wirkt dunkel, Erythem rot. Bei dunkleren Hauttönen ist es schwieriger.

Ein simpler Test: Drücken Sie mit dem Finger sanft auf die Stelle. Verschwindet sie kurz? Dann ist es Erythem, da das Blut temporär aus dem Gefäß gedrückt wird und zurückfließt, erklärt Rodney.

So behandeln Sie jede Form richtig

Die Therapien unterscheiden sich:

Für Hyperpigmentierung: Fördern Sie den Zellumsatz mit Lakritzextrakt, Azelainsäure oder Maulbeerextrakt. Ergänzen Sie mit Aufhellern wie Kojisäure, Vitamin C und Arbutin, rät Rodney.

Bei Erythem: Verengen Sie die Gefäße. Ciraldo empfiehlt Vasokonstriktoren. OTC-Optionen wie Hydrocortison oder natürlicher Grüntee (kühl aus dem Kühlschrank) wirken entzündungshemmend. Vitamin C stärkt Kollagen und Gefäßwände, reduziert Rötung, sagt Rodney.

Unverzichtbar: Täglicher Sonnenschutz. UV-Strahlen verschlimmern beide Formen.

Zusammenfassung

Um dunkle Flecken effektiv zu bekämpfen, identifizieren Sie sie genau. Postinflammatorische Hyperpigmentierung und Erythem ähneln sich optisch – besonders bei dunkleren Tönen –, doch die Unterschiede bestimmen die beste Therapie.