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Die 3 Hauptkategorien von Conditionern: Rinse-out, Leave-in und Protein – Welchen brauchen Sie und wie wenden Sie ihn an?

Der Conditioner erhöht den Feuchtigkeitsgehalt Ihrer Haare, verbessert die Elastizität, glättet die Kutikula und macht die Haarfaser weicher. Als erfahrene Haarpflegerinnen empfehlen wir aus der Praxis von Sarah Roberts drei Hauptkategorien von Conditionern, die für gesundes, vitales Haar unerlässlich sind.

Rinse-out-Conditioner und Leave-in-Conditioner

Ein Rinse-out-Conditioner ist eine leichte Formel für den täglichen Gebrauch, die Sie nach dem Ausspülen verwenden. Dank hohem Gleiteffekt entwirrt sie verfilzte Haare sanft – ideal vor dem Waschen bei starkem Verfilzen.

Gehen Sie nasses Haar jedoch behutsam an, da es dann am empfindlichsten ist. Dieser Conditioner spendet Feuchtigkeit, reduziert Krausigkeit, glättet die Kutikula und sorgt für Weichheit – ähnlich wie Weichspüler für Wäsche.

Leave-in-Conditioner binden Feuchtigkeit länger ein als Rinse-out-Varianten. Tragen Sie ihn nach dem Shampoonieren auf nasses Haar auf. Er stärkt die Kutikula mit einer Schutzschicht, nährt die Haarstruktur und verhindert Bruch für gesünderes Wachstum.

Nach jeder Wäsche versiegelt ein Leave-in die Feuchtigkeit, bekämpft Frizz, entwirrt und definiert Locken. Verfügbar als leichte Lotionen, Cremes oder Sprays – besonders praktisch für die empfindlichen Spitzen.

Protein-Conditioner

Haare bestehen zu 91 % aus dem Protein Keratin. Fehlt es, verliert die Strähne an Stärke und Haltbarkeit gegen Kämmen, Waschen oder Styling. Ohne Nachfüllen wird das Haar schwach und bricht.

Faktoren, die den Proteingehalt mindern:

  1. Chemikalien wie Farbstoffe, die die Struktur schwächen
  2. Ungenügende Pflege mit Kutikulaschäden
  3. Proteinarme Ernährung

Leichte Protein-Conditioner oder Tiefenpflegen wöchentlich bis alle zwei Wochen für ein optimales Feuchtigkeits-Protein-Gleichgewicht. Reconstructors und Protein-Packs monatlich bei stark geschädigtem Haar – individuell anpassen.

Zeichen für Proteinmangel:

  • Haar fühlt sich matschig an, hält keine Locken oder wirkt strähnig
  • Bruch beim Dehnen
  • Schlaffes, lebloses Aussehen

Tiefenpflege (Deep Conditioning)

Tiefenconditioner – auch Tiefenkur oder Maske genannt – spenden intensive Feuchtigkeit und Nährstoffe. Unterteilt in proteinreiche und feuchtigkeitsbetonte Varianten für das ideale Feuchtigkeits-Protein-Balance.

Mit dicker Konsistenz 20–30 Minuten unter Hitze einwirken lassen: Eine "Fünf-Sterne-Mahlzeit" für Ihr Haar, besonders bei afro-strukturiertem Haar. Wöchentlich oder alle zwei Wochen, je nach Bedarf.

Berücksichtigen Sie Textur (fein/mittel/dick), Porosität, Elastizität und Stärke für die beste Produkt- und Stylingwahl.

Adaptiert aus Du und dein Haar von Sarah Roberts. Nachdruck mit freundlicher Genehmigung © 2020.