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Die faszinierende Metamorphose: So wird aus einer Raupe ein Schmetterling – Biologie statt Pokémon-Magie

Gefragt von: James Colley, über Twitter

Die Verwandlung ist keine saubere Pokémon-Evolution, sondern eine chaotische, fast cronenberg-ähnliche Prozess. Wenn die Raupe zur Puppe wird, zerlegen eigene Verdauungsenzyme die meisten Zellen zu einer chemischen Suppe. Einige Strukturen überleben jedoch: Darm, Trachealtuben zum Atmen und Teile des Zentralnervensystems.

Widerstandsfähig sind auch Zellklumpen namens Imaginalscheiben, die schon im Raupenkörper lauern. In der Metamorphose teilen sie sich explosionsartig.

Zuerst greift das Immunsystem sie als Eindringlinge an. Doch sie überwältigen die schwindenden Raupenzellen, nutzen deren Rohstoffe und bauen Flügel, Beine, Augen und Antennen auf. Diese verbinden sich mit den Resten – und der Schmetterling schlüpft.

Bei manchen Arten dauert das Ganze nur zwei Wochen.

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