DeuAq.com >> Leben >  >> Wissenschaft

Matt Hancock appelliert: Laden Sie die COVID-19-Kontakt-App herunter und schützen Sie Leben

Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock fordert die Öffentlichkeit auf, die neue Kontaktverfolgungs-App herunterzuladen, um Leben zu retten und die Gesundheit der Angehörigen zu schützen.

Beim Launch der Testversion auf der Isle of Wight betonte Hancock, dass diese Technologie ein zentrales Instrument zur Eindämmung der COVID-19-Verbreitung darstellt.

An die Bewohner der Isle of Wight gerichtet, sagte er: „Indem Sie die App herunterladen, schützen Sie Ihre eigene Gesundheit, die Ihrer Lieben und Ihrer Gemeinde.“

„Ich bin überzeugt, dass die Menschen auf der Isle of Wight das mit Begeisterung aufnehmen werden. Durch Ihre Teilnahme am Test, Track & Trace-Projekt retten Sie Leben.“

Falls der Test erfolgreich ist, könnte die App innerhalb weniger Wochen landesweit in Großbritannien verfügbar sein.

Die Einführung weckt jedoch Datenschutzbedenken: Kritiker warnen vor Risiken eines zentralisierten Ansatzes, der Hackerangriffe begünstigen könnte.

Die App fragt zunächst nach der Postleitzahl und ermöglicht es Nutzern, dem NHS Symptome zu melden und einen Test zu buchen. Sie rät zur Selbstisolation bis zum Testergebnis.

Über Bluetooth werden in der Nähe befindliche App-Nutzer benachrichtigt und aufgefordert, 14 Tage zu isolieren.

Bei negativem Test aller Beteiligten kann die Isolation aufgehoben werden. Bei positivem Ergebnis isolieren sich alle weiter; Kontakte sollen bei Symptomen selbst testen.

Matt Hancock appelliert: Laden Sie die COVID-19-Kontakt-App herunter und schützen Sie Leben

In der täglichen Pressekonferenz versicherte Hancock, die App sei unter strengen Datenschutz- und Sicherheitsstandards entwickelt, inklusive Input des National Cyber Security Center. Daten bleiben auf dem Gerät, bis ein Test gebucht wird – nicht beim NHS.

Regierungstestkoordinator Professor John Newton erklärte: „Die App speichert keine personenbezogenen Daten, nur anonymisierte Bluetooth-Kontakte mit zufälligen Codes.“

„Es handelt sich um eine sichere Datenverwendung, die Nutzer beruhigen sollte“, ergänzte er.

Newton nannte die App „sehr spannend“, betonte aber die Ergänzung durch Tausende geschulter Kontakt-Tracer – klassische „Schuhleder-Epidemiologie“.

Beide Säulen bilden die Test-Track-Trace-Strategie zur Unterbrechung von Infektionsketten und Minimierung von Ausbrüchen.

Hancock hob hervor: „Test, Track and Trace ermöglicht gezielte Lockdowns und sichere Eindämmung – ein Weg zu regionaler Lockerung.“

Ex-Stellvertretender Chief Medical Officer Professor Jonathan Van-Tam sah „großen Optimismus“, dass die App bei Lockerungen mitgenutzt wird.

NHSX-CEO Matthew Gould räumte ein, es sei keine Wundermittel, doch: „Der Erfolg hängt von der Akzeptanz ab. Wir starten eine starke Kampagne.“

„Frühe Identifikation und Isolation von Kontakten stärkt das Vertrauen in Lockerungen.“

Gould zu Abgeordneten: Selbst 20 % Nutzung bringe wertvolle Insights; 40–50 % machten einen echten Unterschied.

Datenschutz sei „Herzstück“: „Die App kennt mich nicht als ‚M. Gould‘, sondern nur als Nummer.“

Kritik von Amnesty UK-Direktorin Kate Allen: „Zentralisierte Datenbank öffnet Türen für Überwachung und Diskriminierung. Besser dezentrale Modelle wie in Europa.“

Die Regierung prüft Sperren bis 7. Mai; keine Lockerungen erwartet. Premier Johnson plant Sonntag einen Fahrplan inklusive Sozialdistanz bei Schulp- und Geschäftsöffnungen.