Nacktmulle, auch Nackte Maulwurfsratten genannt, wirken auf den ersten Blick unscheinbar und faltig. Doch als Experten für Tierbiologie können wir bestätigen: Diese Nagetiere bergen Schlüssel zu Langlebigkeit und Gesundheit. Entdecken Sie die beeindruckenden Fakten.

Nacktmulle empfinden Schmerzen anders als andere Nagetiere. Ihre Rezeptoren sind weniger sensibel, sodass sie extreme Hitze und harte Bedingungen besser ertragen – ein evolutionärer Vorteil.

Im Unterschied zu Verwandten entwickeln Nacktmulle mit zunehmendem Alter fast nie Krebs. Sie erreichen ein Alter von bis zu 30 Jahren, fünfmal länger als für Säugetiere ihrer Größe typisch.

Ihr kooperatives Sozialverhalten fördert die Langlebigkeit. Eine einzige brütende Königin wird von der Kolonie geschützt und versorgt, was die gesamte Gruppe stabilisiert.

Nacktmull-Junge kommen mit außergewöhnlich entwickelten Gehirnen zur Welt – ähnlich wie Primatenbabys. Die Nervenzellen ähneln zudem stärker denen von Menschen als die von Mäusen.