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Evolutionärer Vorteil der Morgenübelkeit in der Schwangerschaft: Schutz für Mutter und Fötus

Die Morgenübelkeit während der Schwangerschaft tritt vorwiegend bei Menschen auf. Wissenschaftliche Beobachtungen zeigen: Frauen mit stärkerer Übelkeit weisen eine geringere Fehlgeburtenrate auf. Zwei etablierte Theorien erklären diesen evolutionären Vorteil.

Erste Theorie: Die Übelkeit geht häufig mit Abneigung gegen Fleisch und stark riechende Speisen einher. Sie schützt die Schwangere vor Lebensmittelvergiftungen – besonders im ersten Trimester, wenn der Fötus am anfälligsten ist.

Zweite Theorie: Hormone, die gesunde Föten ausschütten und für die Plazentabildung im ersten Trimester entscheidend sind, lösen die Übelkeit aus. Hier ist sie eine Nebenwirkung mit indirektem Vorteil.