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3D-gedrucktes Stonehenge-Modell: Forscher der Uni Salford entschlüsseln antike Akustik

Akustikingenieure der Universität Salford haben ein hochpräzises Modell von Stonehenge im Maßstab 1:12 gebaut, um die Schalleigenschaften des prähistorischen UNESCO-Weltkulturerbes zu analysieren.

Die 157 Steine wurden aus einer Gips-Polymer-Mischung gegossen, die in 3D-gedruckte Silikonformen floss – basierend auf Laserscandaten von Historic England. Mit einem Durchmesser von etwas über 2,5 m bildet das Modell auch heute fehlende Steine originalgetreu nach.

Prof. Trevor Cox und sein Team aus der renommierten Universität Salford nutzen das Modell, um zu erforschen, wozu Stonehenge diente. „Es gab nur sehr wenige Studien zu den Klängen von Stonehenge“, erklärt Cox. „Reflexionen der Steine hätten die Sprache verstärkt – aber um wie viel? Dieses maßstabsgetreue Modell basierend auf archäologischen Daten gibt uns neue Einblicke, was unsere Vorfahren in den Steinkreisen hörten.“

3D-gedrucktes Stonehenge-Modell: Forscher der Uni Salford entschlüsseln antike Akustik

Prof. Trevor Cox testet die akustischen Eigenschaften des Modells mit Ultraschallwellen.

3D-gedrucktes Stonehenge-Modell: Forscher der Uni Salford entschlüsseln antike Akustik

Die 157 Steine wurden exakt positioniert, um Stonehenge originalgetreu zu replizieren.

3D-gedrucktes Stonehenge-Modell: Forscher der Uni Salford entschlüsseln antike Akustik

Im schalltoten Raum mit speziellen Stachelwänden zur vollständigen Absorption von Schallwellen erfolgt die präzise akustische Analyse.