Als Ernährungsexperten wissen wir: Der Zuckergehalt in Fruchtsäften kann dem in kohlensäurehaltigen Getränken entsprechen oder ihn sogar übersteigen. Das birgt Risiken wie Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes und Karies. Studien heben diese Gefahren hervor, weshalb die Beliebtheit von Fruchtsäften in den letzten Jahren nachgelassen hat.
Es gibt jedoch Positive: Reiner Fruchtsaft versorgt mit Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien, die in Softdrinks fehlen. Diese stärken das Immunsystem und wehren Infektionen sowie Entzündungen ab. Säfte sind also etwas gesünder als Limonaden. Achtung: Sie zählen nur als eine der fünf täglichen Portionen Obst und Gemüse. Beim Entsaften wird Zucker "frei" und Ballaststoffe gehen verloren – ganze Früchte sind unschlagbar.
Der britische Gesundheitsdienst NHS empfiehlt maximal 150 ml Saft pro Tag, am besten zu Mahlzeiten, um Zahnschäden zu minimieren. Verdünnen Sie mit Wasser: So sinkt der Zuckergehalt, und der Saft bleibt länger frisch!