1795 – Pierre-Simon Laplace liefert mit seiner Erklärung zum Ursprung des Sonnensystems die erste wissenschaftliche Hypothese zur Entstehung des Mondes. Heute bekannt als Co-Akkretionshypothese.

1878 – George Darwin präsentiert seine Theorie, wonach sich der Mond von einer schnell rotierenden jungen Erde abspaltete. Basierend auf mathematischen Analysen der Gezeitenkräfte – die Spaltungstheorie.
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1952 – Harold Urey argumentiert erstmals fundiert, dass der Mond anderswo im Sonnensystem entstanden und später von der Erde eingefangen wurde.

1975 – William K. Hartmann und Donald R. Davis schlagen vor, dass ein gewaltiger Planetesimaleinschlag auf der frühen Erde Material ausstieß, aus dem sich der Mond bildete.
1984 – Auf einer Konferenz in Kona, Hawaii, einigt sich die Wissenschaftsgemeinde auf die Giganteneinschlag-Hypothese. Die Debatte endet – doch viele Details warten noch auf Klärung.