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VR-Headsets und Übelkeit: Machen Virtual-Reality-Brillen krank?

Viele Nutzer berichten von Übelkeit beim Einsatz von VR-Geräten – ein Phänomen, das als Cybersickness oder VR-Reisekrankheit bekannt ist. Die Ursache: Latenz, die eine minimale Diskrepanz zwischen visueller Wahrnehmung und Innenohr-Signalen erzeugt. Unser Gehirn ist jedoch anpassungsfähig: Es lernt, diese Übelkeit zu überwinden, indem Sie die Sitzungsdauer schrittweise steigern und entspannt mit langsamen Bewegungen beginnen.

Im Jahr 2015 präsentierte Valve das HTC Vive VR-Headset, das Latenz durch innovative Laser-Tracking-Technologie minimiert – präzise Positionsermittlung synchronisiert Kopfbewegungen perfekt mit der Bildwiedergabe. Trotzdem klagen einige Nutzer über leichte Übelkeit. Oft liegt es nicht nur an der Hardware: Spieleentwickler integrieren unrealistische Aktionen wie schnelle Drehungen, die auch in der realen Welt Schwindel auslösen würden.

Hersteller raten dringend ab, VR-Brillen bei Kindern unter 13 Jahren einzusetzen, da dies die visuelle Entwicklung stören kann. Für alle Nutzer gilt: Alle 30 Minuten eine 10- bis 15-minütige Pause einlegen.