Beim Weinen aus Angst oder Traurigkeit – anders als bei freudigen Tränen – spielen Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol eine zentrale Rolle. Sie führen zu einer starken Anspannung der Gesichts- und Kopfhautmuskeln. Dieser erhöhte Druck im Schädelinneren kann typische Spannungskopfschmerzen auslösen.
Eine längere Weinsession beansprucht die Gesichtsmuskeln intensiv und führt zu Milchsäure sowie anderen Stoffwechselprodukten der Ermüdung. Diese Abbauprodukte werden nur langsam abtransportiert, da die umliegenden Blutgefäße durch anhaltende Kontraktionen verengt sind. Die daraus resultierende Entzündung und Nervenreizung verursacht einen dumpfen, schmerzenden Kopfschmerz.