DeuAq.com >> Leben >  >> Wissenschaft

Tägliche Routinen statt Serien-Marathon: So halten Sie Körper und Psyche in stressigen Zeiten fit

Unser aller Leben wurde durch COVID-19 massiv gestört – mit einem dramatischen Anstieg von Angststörungen und psychischen Belastungen.

Eine Studie der University of Essex, basierend auf Daten von rund 12.000 Personen, zeigt klare Fakten: Während des Lockdowns litten fast 25 Prozent der Befragten unter psychischen Problemen – doppelt so viele wie vor der Krise (10 Prozent).

Die Forscher fassen es treffend zusammen: „Das Ausmaß dieser Verschlechterung der psychischen Gesundheit ist beispiellos in den letzten Jahren.“

Eine effektive Strategie gegen diese Herausforderungen: Feste Routinen entwickeln und einhalten. Statt sich in Box-Sets und Hausmannskost zu verlieren – eine Umfrage des King’s College London ergab, dass fast die Hälfte der Menschen genau das während des Lockdowns tat –, sollten Sie langfristig nachhaltige Gewohnheiten priorisieren.

Tägliche Routinen statt Serien-Marathon: So halten Sie Körper und Psyche in stressigen Zeiten fit

Aus meiner langjährigen Erfahrung als Gesundheitsexperte rate ich: Setzen Sie auf ausreichend qualitativ hochwertigen Schlaf. Definieren Sie ein festes „Schlaffenster“ – idealerweise sieben Tage die Woche – und halten Sie sich strikt daran.

Ich lege mich stets vor 23 Uhr hin und stehe um 7 Uhr auf. Direkt nach dem Aufwachen öffne ich die Vorhänge für natürliches Morgenlicht. Das resettet Ihre innere Uhr und steuert den gesamten Tagesrhythmus Ihres Körpers.

Anschließend folgen Widerstandsübungen wie Kniebeugen und Liegestütze. Ich weiß: Wer nicht gleich morgens startet, schiebt es oft auf. Solche Übungen erhalten Muskelmasse – essenziell im Alter. Studien zeigen: Ab 30 verliert man ohne Training bis zu 5 Prozent Muskelmasse pro Jahrzehnt. Zudem verbessern sie die Schlafqualität spürbar.

Zu Lockdown-Zeiten schaffte ich 25 Liegestütze am Stück, heute mit 63 Jahren sind es 45. Fortschritt durch Disziplin!

Weitere Routinen: Ein Morgenspaziergang für extra Licht und das Beenden des Abendessens bis 20 Uhr – für mindestens 12 Stunden nächtliches Fasten. Diese simplen Gewohnheiten halten meinen Körper ausgeglichen und reduzieren Stress nachhaltig.