Die Geschwindigkeit beim Schlittenfahren hängt von mehreren Faktoren ab – das Gewicht spielt dabei eine zentrale Rolle. Bei ausreichend Schnee auf dem Boden durchdringen schwerere Personen die obere Schicht leichter und erreichen das darunterliegende, glatte Eis, was zu höheren Geschwindigkeiten führt. Die mit höherem Gewicht oft verbundene größere Körperform mindert die Aerodynamik und bremst ein, doch das zeigt sich erst bei hohen Geschwindigkeiten und eisigen Verhältnissen.
Beim Rennrodeln, wo extreme Bedingungen herrschen, fahren schwerere Schlitten oben auf der Bahn schneller, während schlanke, aerodynamische Modelle unten die Nase vorn haben. Mark Hatton, Trainer des britischen Olympiateams im Rennrodeln, führt dies auf die optimierte Aerodynamik zurück.