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Imaginärer Freund beim Kind: Normaler Teil der Entwicklung oder Grund zur Sorge?

Früher hielten Psychologen imaginäre Freunde für ein Zeichen von Charakterschwäche oder die Unfähigkeit, Fantasie von Realität zu unterscheiden. Heute wissen wir: Sie sind ein völlig normaler und sogar nützlicher Bestandteil der Kindheit – etwa die Hälfte aller Kinder hat irgendwann einen.

Imaginäre Freunde helfen Kindern, die Erwachsenenwelt zu verstehen, emotionale Zustände anderer zu ergründen und ihre Sprach- sowie Erzählfähigkeiten zu schulen. Sie spenden Trost in einsamen Momenten, vermitteln ein Gefühl von Kompetenz und Kontrolle – etwa, indem das Kind für den Freund sorgt oder ihm etwas beibringt. Kein Grund zur Sorge!