Das rosa Feengürteltier erhält seinen poetischen Namen nicht umsonst. Diese Art verbringt den Großteil ihres Lebens in unterirdischen Gängen und trägt eine rosafarbene Panzerung auf seidig weißem Fell, die einen fast magischen Anschein erweckt. Dennoch weist sie typische Merkmale eines Gürteltieres auf: robuste Grabklauen und einen kräftigen Hinterleib, mit dem es den Boden beim Graben verdichtet, um Tunnelwände zu stabilisieren.
Diese Gürteltierart ist auf Wüsten und Buschland in Zentralargentinien beschränkt. Zur Vermeidung von Hitzeschlag in der warmen Jahreszeit nutzt sie ihre ledrige Panzerung als Kühlsystem. Durch das Pumpen von Blut in diese dünne Schicht leitet das Tier Wärme aus dem Körper ab. Seine rosige Färbung ist essenziell für das Überleben.
Wie viele grabende Tiere ist das rosa Feengürteltier schwer zu erspähen. Es taucht nur bei starkem Regen aus seinen Höhlen auf – oft direkt in die Gefahrenzone von Haustieren wie Katzen und Hunden. In freier Wildbahn geht die Population zurück, weshalb Schutzmaßnahmen dringend erforderlich sind.
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