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Langweilen sich Fische wirklich in Aquarien? Wissenschaftliche Fakten

Die Umgebung eines Aquariums beeinflusst nachweislich Gehirn und Verhalten von Fische. Junge Forellen, die in einem eintönigen Becken aufwachsen, entwickeln ein kleineres Kleinhirn – den Bereich, der Bewegungen steuert – als Artgenossen mit Steinen und Pflanzen zum Erkunden. Kabeljau in angereicherten Becken lernen effektiver Beute fangen und erholen sich schneller von Stress, etwa nach einem simulierten Raubtierangriff.

Ob Fische jedoch echte Langeweile empfinden, wie wir sie kennen, ist schwerer zu belegen. Viele Aquarianer beobachten „Glassurfen“: Fische schwimmen wiederholt an der Scheibe auf und ab. Das erinnert an das stereotype Verhalten eines gelangweilten Tigers. Es könnte aber auch Stress durch Überbesetzung oder ungewohnte Bedingungen bedeuten.

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