Makokou, ein westlicher Flachlandgorilla im Zoo Johannesburg, wurde im Mai 2020 durch eine Biopsie mit mehreren Polypen in den Nasengängen diagnostiziert.
Ein CT-Scan war der einzig sichere Weg, um das Ausmaß des Polypenwachstums zu ermitteln und gezielte Operationen zu planen.

Das Team des Zoos entschied sich für das Onderstepoort Veterinary Academic Hospital in Pretoria – die einzige Einrichtung in der Region mit Ausrüstung, die Makokous 210 kg Gewicht aushält. Anfang Juni flog er per Helikopter die 65 km ins Krankenhaus.

Aufgrund seiner enormen Größe positionierten fünf Fachkräfte Makokou sorgfältig für den Scan.

Im Scanner überwachten die Tierärzte kontinuierlich seine Vitalparameter – vergleichbar mit der Betreuung eines menschlichen Patienten –, um seine Sicherheit jederzeit zu gewährleisten.

Nach dem reibungslosen Scan teilte das Johannesburg-Zoo-Team ein Foto des 34-jährigen Makokou, der sicher in seinem Gehege zurückkehrte. Zwei Wochen später entfernten Spezialisten die Polypen in einer hochmodernen Operation; er erholt sich prächtig.
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