Die NASA hat ein vielversprechendes Konzept für einen zukünftigen Mondlander vorgestellt. Ziel ist es, Astronauten spätestens 2024 wieder zum Mond zu bringen.
Das Raumschiff, benannt als „Palettenlander-Konzept“, soll einen 300-Kilogramm-Rover sowie wissenschaftliche Nutzlasten in die Polarregionen des Mondes transportieren. Als Experten für Raumfahrttechnik bei der NASA betonen wir die langjährige Erfahrung in der Entwicklung solcher Systeme.
In einem detaillierten technischen Dokument erklärt die NASA: Der mittelgroße Lander ist bewusst einfach und kostengünstig konzipiert – allerdings nicht für das Überstehen der Mondnacht ausgelegt.
Er würde an Bord einer kommerziellen Trägerrakete zum Mond fliegen.
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„Dieser Lander wurde mit Blick auf Einfachheit entwickelt, um einen 300 Kilogramm schweren Rover zu einem Mondpol zu bringen“, erläutert Logan Kennedy, leitender Systemingenieur des Projekts.
„Wir haben Einzelsaitensysteme, minimale Mechanismen und vorhandene Technologie verwendet, um die Komplexität zu reduzieren, obwohl Fortschritte bei der Präzisionslandung geplant waren, um Gefahren zu vermeiden und Rover-Operationen zu nutzen.“
„Wir halten den Rover während des Transits und der Landung am Leben, damit er seine Arbeit erledigen kann.“
„Da Roboter-Mondlander immer größer werden, um größere Nutzlasten aufzunehmen, werden einfache, aber leistungsstarke Lander mit einem zusammenhängenden Nutzlastvolumen benötigt.“
„Dieses Konzept wurde von einem vielfältigen Team über viele Jahre entwickelt und erfüllt diesen Bedarf. Wir hoffen, dass andere Lander-Designer von unserer Arbeit profitieren können.“
Dieser Schritt passt zur NASA-Strategie für eine beschleunigte Rückkehr zum Mond, die die US-Regierung unter Präsident Donald Trump für 2024 vorgab.
Bis 2028 plant die NASA eine „nachhaltige menschliche Präsenz“ auf dem Mond aufzubauen – in Kooperation mit privaten Unternehmen, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, Technologien voranzutreiben und eine Mondwirtschaft zu etablieren.