Eine umfassende US-Studie beleuchtet Unfälle durch Smartphone-Nutzung in Notaufnahmen der letzten 20 Jahre – von SMS beim Laufen bis zum Spielen von Pokémon GO.
Aus 2.501 Fällen mit Kopf- und Nackenverletzungen waren 37,6 % Patienten im Alter von 13 bis 29 Jahren betroffen.
Diese Altersgruppe war besonders gefährdet bei Aktivitäten wie Autofahren, Gehen und Texten, wie die Analyse zeigt.
Einige Patienten nannten das Spielen von Augmented-Reality-Spielen wie Pokémon GO als Unfallursache.
Am häufigsten betroffen: Der Kopf mit 669 Fällen (Gesicht, Augenlider, Augenpartie, Nase).
Nackenverletzungen traten in 226 Fällen auf, Verletzungen des Augapfels 217 Mal.
Der Mundbereich – inklusive Lippen, Zunge und Zähne – war bei 145 Patienten verletzt.
Tiefe Schnitte und Wunden wurden 575 Mal dokumentiert.
„Diese Ergebnisse deuten auf Präventionsmöglichkeiten hin, indem Patienten über Risiken der Smartphone-Nutzung bei Alltagsaktivitäten aufgeklärt werden“, erläutern Forscher der Rutgers New Jersey Medical School in der JAMA Otolaryngology–Head & Neck Surgery.
