Der Klimawandel treibt bereits extreme Wetterereignisse weltweit an – von Hitzewellen bis zu Wirbelstürmen. Diese Effekte werden sich verschärfen, solange mehr Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen.
Um den Temperaturanstieg auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, müssen wir die globalen Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2010 halbieren. Die aktuellen Zusagen aus dem Pariser Abkommen führen jedoch zu Emissionen, die 2030 um 16 Prozent höher liegen als 2010.
Wie Sir David Attenborough 2021 warnte:
"Wir müssen uns also bis zu einem gewissen Grad darauf einstellen."
Trotzdem haben wir noch erheblichen Handlungsspielraum, um die schwersten Folgen abzumildern. Seit dem Pariser Abkommen 2016 haben sich die Ambitionen gesteigert: Erneuerbare Energien sind massiv günstiger geworden, und der Klimawandel dominiert nun die politischen Agenden.

Die jüngsten Pariser Zusagen aus dem Vorjahr liegen zwar hinter dem 1,5-°C-Ziel zurück, markieren aber einen Fortschritt gegenüber den Versprechen von vor fünf Jahren: Sie zielen auf einen Anstieg von 2,4 °C bis 2100 ab statt 2,7 °C. Zudem kennen wir unzählige bewährte Klimalösungen, mit denen Emissionen rasch gesenkt werden können – wenn wir sie einsetzen.
Es ist nie zu spät, den Klimawandel zu bekämpfen, da ein geringerer Temperaturanstieg immer besser ist. 2 °C sind besser als 2,5 °C, doch am besten bleibt es unter 1,5 °C.
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- Dieser Artikel erschien erstmals in Ausgabe 371 des BBC Science Focus Magazine.