Der Pazifische Ozean erstreckt sich zwischen Amerika im Osten und Ozeanien sowie Asien im Westen. Der Atlantische Ozean liegt zwischen Europa und Afrika im Osten sowie Amerika im Westen.
Als größter und tiefster Ozean der Welt umfasst der Pazifik rund 165 Millionen Quadratkilometer mit einer durchschnittlichen Tiefe von 4.280 Metern. Der Atlantik folgt mit etwa 107 Millionen Quadratkilometern und einer Tiefe von 3.646 Metern.
Trotz unterschiedlicher Namen gibt es keine scharfe Grenze zwischen den Ozeanen. Strömungen sorgen kontinuierlich für eine Vermischung des Wassers – ein Fakt, den Ozeanografen seit Langem bestätigen.
Jeder Ozean hat dennoch charakteristische Eigenschaften. Der Atlantik weist einen höheren Oberflächensalzgehalt auf als Pazifik und Indischer Ozean. Noch salziger sind das Rote Meer und das Mittelmeer, da dort Verdunstung die Regenmenge übersteigt und Tiefsee-Wasser mit niedrigerem Salzgehalt nicht ausreichend nachfließt.

Pazifik und Atlantik "treffen" sich an der Südspitze Südamerikas, dem Kap Hoorn. Hier transportiert eine starke Strömung Wasser vom Pazifik in den Atlantik – von West nach Ost. Die Schifffahrt um Kap Hoorn war vor dem Panamakanal extrem gefährlich und kostete unzählige Leben.
Virale Videos, die zwei farblich getrennte Wassermassen zeigen und als Beweis für eine Nichtvermischung gelten, täuschen. Sie stammen aus dem Golf von Alaska: Dort prallen sedimentreiches Gletscher-Schmelzwasser (hell) auf salziges Meerwasser (dunkel). Auch hier wirken Strömungen und Wirbel, die eine Vermischung bewirken. Das Video entstand 2015 und wurde irrtümlich als Pazifik-Atlantik-Grenze missverstanden.