Die Römer und Ägypter nutzten Stifte aus purem Blei zum Schreiben auf Papyrus. Der moderne Holzbleistift hingegen enthält seit seiner Erfindung ausschließlich Graphit.
Die ursprüngliche Graphitquelle war eine riesige Lagerstätte in Cumbria, die im 17. Jahrhundert entdeckt wurde. Sie war so rein, dass man den Graphit direkt in Stäbchen zersägen und in Holzröhren stecken konnte.
Später wurde pulverisierter Graphit mit variierenden Mengen Ton vermengt, um die Härte der Mine präzise einzustellen.
Ein standardisiertes Klassifizierungssystem zeigt die Härte: HB als Mittelwert, 9H als härteste und 9B als weichste Stufe.