Die ikonischen weißen „Socken“ bei Hauskatzen reichen weit zurück in die Geschichte. Während der Domestizierung vor etwa 10.000 Jahren wurden die zahmsten Katzen gezielt gezüchtet, um ruhigere und freundlichere Tiere zu schaffen. Eine unerwartete Folge: weiße Flecken und Pfoten.
Diese Merkmale entstehen durch eine embryonale Entwicklungsstörung im Mutterleib, die die Reifung von Pigmentzellen verhindert. Menschen fanden diese ungewöhnlichen Muster anziehend, züchteten sie weiter – so wurden weiße Pfoten und Flecken immer häufiger.